Ihre Hundetrainer-Sprechstunde

Reaktion auf Aggresivität

  Brandenburg
Smiley2909 schrieb am 05.09.2015   Brandenburg
Angaben zum Hund: Terrier, Jack Russel, weiblich, kastriert, Alter 1-5 Jahre

Meine 1,5jähriger Jack Russell wird öfters aggressiv anderen Hunden gegenüber bis hin zum beissen mit etwas Blut sie hat so gesagt eine grosse Klappe und öfter nichts dahinter.Wenn der andere Hund merkt,dass Sie dann doch ängstlich und schwach ist wird es natürlich schlimmer.Sie steigert sich sehr schnell rein und ist dann nicht zu stoppen, was kann ich tun?

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Antworten(1)

  • Sabine Kutschick
    Sabine Kutschick (Hundetrainer)
    schrieb am 06.09.2015
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (1)

    Hallo, wie sie schon erkannt haben, ist es wahrscheinlich nur eine Frage der Zeit, bis ihr Hund auf ein Gegenüber trifft, mit dem es dann eine ensthafte Auseinandersetzung gibt.
    Wenn sie wissen, dass sich ihr Hund so verhält, geben sie ihr einfach keine Möglichkeit mehr dazu.
    Günstig wäre dabei der Einsatz einer Schleppleine. Treffen sie auf andere Hunde und sie fängt wieder an, ihr Verhalten zu zeigen, nehmen sie die Leine auf und gehen mit ihr weiter.
    Benimmt sie sich "anständig" wäre die Belohnung für sie z.B. ein Spiel mit dem anderen Hund (so auch vom Gegenüber gewünscht) oder einfach mit ihnen.
    Die Schleppleine bleibt immer am Hund, damit sie auch auf Distanz auf sie einwirken können. Bitte diese nur an einem Geschirr befestigen.
    Übernehmen sie unbedingt die Führung auch draussen und bestimmen, was, wann, wo und wie geschieht. Fordern sie sie und vielleicht finden sie eine Beschäftigung, die sie beide zusammen machen können (Mobility o.ä.) Dies fördert die Bindung und stärkt ihre Position.
    Hunde müssen nicht immer mit anderen Hunden spielen oder Kontakte knüpfen, es gibt durchaus Vertreter die dies überhaupt nicht mögen. Auch dies muß ihr Hund lernen zu akzeptieren. Gehen sie auch einfach mal an anderen Hunden vorbei, ohne dass sie Kontakt zu diesen aufnehmen darf.
    Bieten sie ihr auch in dieser Situation statt dessen z.B. Beschäftigung/Spiel mit ihnen an.
    Sozialpartner für ihren Hund sind in erster Linie sie. Wenn ihre Hündin so unsicher ist, wie sie beschreiben vermeiden sie deshalb unnötige Hundekontakte. Sonst lernt ihr Hund irgendwann, dass Hundebegegnungen für sie nur Stress bedeuten. Dies kann sich im schlimmsten Fall zu einer gepflegten Leinenaggression entwickeln. Wenn sie einige Hunde haben, mit denen sie sich versteht und es keinen Stress gibt, reicht dies für sie als Sozialkontakt.

    Mit freundlichen Grüßen Sabine Kutschick

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