Ihre Hundetrainer-Sprechstunde

pöbelt fast nur noch rum

  Nordrhein-Westfalen
celina schrieb am 11.03.2015   Nordrhein-Westfalen
Angaben zum Hund: labrador/eurasier-dalmatiner, männlich, nicht kastriert, Alter 3-12 Monate

er ist fast 4 jahre nicht kastriert,war früher sehr friedlich mit jeden hund,glaube so seit gut einen jahr fing es langsam an,mittlerweil pöbelt er,klein und groß an,teils auch weibchen,hunde gegenüber von auf der anderen strasseseite,erst war es nur leine problem,sich letzten aber auch mit einen unkastrierten ohne leine gebissen,menschen gegenüber übermässig lieb,mich auch in 4 jahren noch nie angeknurrt

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Antworten(1)

  • Inge Büttner-Vogt
    Inge Büttner-Vogt (Hundetrainer)
    schrieb am 11.03.2015
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (1)

    Hallo,
    Ihr Hund ist erwachsen geworden, steht voll im Saft und bekommt (noch) keine Grenzen gezeigt.
    Beginnen Sie Ihren Hund zu beschützen und zu führen. Ihr Hund ist unsicher und beißt/bellt alles weg – das ist seine Strategie, damit er seine Ruhe hat.
    Ab sofort führen Sie: Der Hund geht HINTER Ihren Füßen, sie gehen niemals auf einen Hund oder einen Menschen zu. Meistens liegt es am fehlenden Vertrauen zu uns. Sie vermitteln Ihrem Hund Sicherheit, indem Sie ihn immer beschützen. Schutz gibt es in allen Strukturen mit Eltern, Lehrern und Chefs – die guten machen uns sicher und gelassen, wir wissen, was wir tun sollen.
    Fremde fassen Ihren Hund vorerst nicht an und Sie vermeiden es, dass der Mensch Ihren Hund ansieht. Sie gehen Bogen und Kreise und lassen Ihrem Hund Zeit, sich – unter Ihren Schutz und an der Leine – in Ruhe anzunähern. Grundsätzlich ist Ihr Hund HINTER Ihren Füßen und Ihr Körper dazwischen - eine Hund an Hund-Begegnung geht grundsätzlich schief. Gehen Sie auch in die andere Richtung oder schirmen Sie ihn am Rand ab. Er sollte nichts mehr zu „erledigen“ haben – Sie führen und geben Richtung und Verhalten an.
    Nehmen Sie Menschen, die Ihnen entgegenkommen, als „Übung“. Zeigen Sie Ihrem Hund, dass sie seine Furcht ernstnehmen. Alle Hunde in meinem Training haben es geschafft, als die Besitzer mit dem Schutzprogramm angefangen haben. Genauso gehen Sie an unbekannte Dinge heran – umkreisen unter Ihrem Schutz, mit Ihrem Körper dazwischen (!) gern ein Leckerchen, wenn es klappt – lassen Sie sich bitte viel Zeit, nicht nur „probieren“.
    Außerdem würde ich über eine Kastrration nachdenken, die dem Hund hilft, ruhiger zu reagieren - oder auf jeden Fall über einen Chip. Wenn Sie dann sofort mit der geistigen Arbeit beginnen und nicht nur Gassi gehen, bekommen Sie einen Superhund!
    Wie Sie einem Hund den Spaziergang gestalten können, finden Sie auf meiner
    Homepage: www.hundimedia.de
    Bücher „Spiel und Spaß mit Hund“ und „Mehr Spiel und Spaß mit Hund“ Film: „Der Weg ist das Ziel: 222 Möglichkeiten den Hund zu beschäftigen.
    Viele Grüße
    Inge Büttner-Vogt


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