Leinenaggression

  
Molly2012 schrieb am 30.08.2016   
Angaben zum Hund: Es gibt keine weitere Details zu dieser Frage

Habe eine 11monatige RR Hündin sie wurde vor 3monaten von einem weißen Schäferhund attackiert und springt jetzt nach vorne in die Leine muss dazu sagen sie ist ein sensibler unsicherer Hund .sie hat schon vorher Hunde gemieden und spielte nur mit ihrem rudel und 2 ausgewählten Freunden ich habe bis jetzt mit distanzvergröserung und positiv bestätigen gearbeitet was aber in meinen Augen keinen Erfolg zeigte.gestern hatte ich eine einzelstunde und mir wurde gesagt sie geht auf jeden Fall nach vorne ich soll an der leinenführigkeit arbeiten und körbersprachlich was mir auch einleuchtet daß ich stabiler sein muss sie bekam einen Maulkorb auf und ging wirklich ziemlich nah an den relaxen Hund ich sollte sie hinter mich schicken und den Hund streicheln hat sie kurz toleriert und als sie kam sollte ich sie zurück schicken körperliche was sie mit hochspringen quittierte die Trainerin sagte das War frech von ihr ich dachte es War wie ein Hilferuf bin etwas geflasht weil ich noch nicht weiß ob die Herangehensweise etwas hart ist da sie sehr sensibel und verunsichert ist

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Antworten(1)

  • Claudia Rieker
    Claudia Rieker (Hundetrainer)
    schrieb am 30.08.2016
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (0)

    Liebe Molly2012,
    Ihr Hund hat eine negative Erfahrung gemacht und nun findet sie andere Hunde gruselig. Da ist ihr Verhalten nur verständlich. Hören Sie auf Ihr Bauchgefühl, solche Ängste heilt man nicht, indem man den Hund diesen Ängsten aussetzt. Im Gegenteil, das kann die ganze Sache nur verschlimmern. Stellen Sie sich vor, Sie haben Angst vor Spinnen und werden gezwungen, in einen Raum zu gehen, in dem es vor Spinnen wimmelt, ohne Ausweg, ohne Rückzug, wie würden Sie sich fühlen? Vielleicht wäre eine einzelne Spinne, in sicherer Entfernung in einem Glas erträglicher, wenn Sie die Möglichkeit bekommen, selbst zu entscheiden, wie nah Sie rangehen möchten. Distanzvergrößerung und positve Verstärkung ist hier der richtige Weg, wenn Sie bis jetzt keinen Erfolg damit hatten, sollte jemand von Außen drauf schauen, vielleicht hakt es irgendwo und Sie haben deshalb keinen Erfolg. Es gibt unterschiedliche Trainingsansätze, einer wäre BAT, der andere SAVE. Suchen Sie sich eine Hundeschule, die auf positiver Verstärkung trainiert und entsprechende Begegnungstraining anbietet. Hier werden Situationen gestellt und Sie lernen, wie Sie in den Situationen richtig reagieren.
    Viel Erfolg und viele Grüße
    Claudia Rieker

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