Ihre Hundetrainer-Sprechstunde

Hund reagiert aggressiv auf Nachbarshündin

Hasi87 schrieb am 19.04.2016
Angaben zum Hund: Australian Shpeherd, männlich, nicht kastriert, Alter 1-5 Jahre

Hallo liebes Agila- Team,
wir haben folgendes Problem mit unserem 18 Monate alten Australian Shepherd Rüden. An und für sich ist er mit sämtlichen Hunden, egal ob Rüde oder Hündin, friedlich und freundlich. In der Regel aufgrund seines Charakters eher zurückhaltend aber stets freundlich. Nur mit der Nachbarshündin kommt er absolut nicht klar.
Zur Wohnsituation: Wir wohnen in einem drei Parteien Haus und besagte Hündin (Franz. Bulldogge) wohnt im Erdgeschoss, sprich man muss täglich dran vorbei. Sie hat die Angewohnheit, da sie den ganzen Tag alleine ist, bei jedem Geräusch an der Tür zu kläffen. Unser Hund kann bellende Hunde jedoch nicht ausstehen und macht in der Regel einen riesen Bogen um diese. Im Hausflur geht dies natürlich nicht!
Am Anfang ist unser Hund noch schnell die Treppe hochgeflitzt, dann ging es in ein zurück bellen über (was er sonst auch nicht macht da er kein Pöbler ist). Wenn sie sich mittlerweile mal im Hausflur oder in der Einfahrt treffen geht das ganze nur noch in ein Geifern und Bellen und in die Leine werfen über. Teilweise wird sogar in die Luft geschnappt (Abwehrschnappen?).
Leider hat sich das ganze bei unserem Rüden mittlerweile so manifestiert das er selbst auf die Besitzer der Bulldogge mit Bellen und rumhampeln reagiert sobald er diese sieht!

Ist dies nun nur ein rein territoriales Verhalten, bzw. Verteidigungsverhalten seiner Besitzer und wie können wir effektiv dagegen vorgehen? Dazu muss ich sagen das kein generelles Problem mit kleinen Hunden bzw. Speziell Franz. Bulldoggen besteht, zu sämtlichen Hunden ist er weiterhin friedlich und macht sich sogar klein beim Kennenlernen um nicht so bedrohlich zu erscheinen.

Für Tipps wären wir Ihnen sehr dankbar.

Mit freundlichen Grüßen
A. Guske

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Antworten(1)

  • Andrea Winter
    Andrea Winter (Hundetrainer)
    schrieb am 20.04.2016
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (1)

    Hallo,

    hier würde wahrscheinlich nur eine "Zusammenführung" der Hunde unter kontrollierten Bedingungen - nämlich unter Aufsicht eines fachkundigen Trainers helfen. Gerade an der Leine ist es oftmals problematisch. Günstig wäre ein gemeinsamer Spaziergang, zunächst an der Leine mit ein wenig Abstand und nach einer Weile, wenn möglich ohne Leine. Jedoch bitte unbedingt mit einem Trainer dabei, der ggf. eingreifen kann. Gut wäre auch eine Schleppleine.

    Beide Hunde sind bei Ihnen zu Hause in ihrem persönlichen und eigenen Gebiet und beanspruchen diesen möglicherweise für sich selbst, so dass im eigenen Gebiet und dazu noch an der Leine diese Zusammenführung nicht funktioniert.

    Hier also nochmal meine Bitte die Hunde kontrolliert mit Hilfe eines Trainers zusammenzulassen.

    Gruß
    Andrea Winter

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