Ihre Hundetrainer-Sprechstunde

Hund bellt

flatterratte schrieb am 14.03.2016
Angaben zum Hund: Pudel, Klein-, männlich, nicht kastriert, Alter 1-5 Jahre

Mein kleiner Pudelmischling 3 Jahre alt, und habe ihn mit 3 Monaten bekommen, reagiert auf andere Hunde oft agressiv, läuft laut bellend auf sie zu. Das macht er auch bei kleinen Kindern, Rollstuhlfahrern, Skatboarfahreren und allem, was ihm nicht ganz geheuer ist. Dabei ist er selbst ein absoluter " Schisser" und läuft sofort weg, wenn das "Objekt" sich auf ihn zubewegt. Hierbei ist er nicht wirklich aggressiv. Er fletscht nicht, beißt nicht . Er bellt halt nur extrem. Alle Übungen liefen bisher ins Leere. Er zeigt dieses Verhalten sowohl an der Leine als auch im Freilauf. I

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Antworten(5)

  • Ellen Mayer
    Ellen Mayer (Hundetrainer)
    schrieb am 14.03.2016
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (0)

    Hallo,
    wie reagieren Sie denn in dem Moment, wenn er alles anbellt?

    Liebe Grüße
    Ellen Mayer
    www.lesloups.de

  • flatterratte
    flatterratte
    schrieb am 15.03.2016

    Hallo,

    im Moment versuche ich ihn ausschließlich an der Leine zu führen. Hierbei lasse ich ihn meist hinter mir gehen. ( was er natürlich nicht mag). Sofern ein " anbellwürdiges Objekt" in Sichtweise kommt, stelle ich mich zwischen ihn und das Objekt. Damit ist es zwar besser geworden, und er rastet nicht mehr völlig aus, aber ich habe das Gefühl, das ist immer noch nicht die richtige Methode. Wenn dann z.B. der angebellte Hund ganz nah an ihn rankommt, und er merkt, dass keine Gefahr von ihm ausgeht, ist er auch völlig zutraulich und versucht zu spielen. Vielleicht noch ein Hinweis. Ich habe eine weitere Hündin auf die er sehr fixiert ist, und an der er sich auch orientiert. Jedoch leider nicht was das Anbellen angeht.

    Lieben Gruß

    Harald

  • Ellen Mayer
    Ellen Mayer (Hundetrainer)
    schrieb am 16.03.2016
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (1)

    Hallo Harald,
    dass Sie ihn hinter sich führen und sich zwischen ihn und das Objekt stellen, ist super. Dadurch zeigen Sie ihm, dass Sie alles im Griff haben. Wichtig ist auch, vorher schon zu reagieren, also, dass es gar nicht erst zum Ausrasten kommt. Ich bin sicher, mit der Zeit legt es sich dann ganz. Auch sehr wichtig ist, nicht zu reden oder zu versuchen, den Hund zu beruhigen. Damit erreicht man meist das Gegenteil.
    Reagiert er, wenn die Hündin dabei ist, anders, als wenn Sie alleine mit ihm sind?

    Liebe Grüße
    Ellen Mayer
    www.lesloups.de

  • flatterratte
    flatterratte
    schrieb am 16.03.2016

    Hallo Frau Mayer,

    leider zeigt er keine andere Reaktion wenn die Hündin dabei ist. Das mit dem Nicht-Reden ist etwas schwierig. Ich gebe ihm häufig bereits im Vorfeld ( also wenn ich eine Situation kommen sehe) Befehle, wie " Sitz,Platz, Bleib" etc. die der beherrscht und auch umsetzt. Hiermit schaffe ich es auch, ihn dann häufig abzulenken. Er ist dann auf meine Befehle konzentriert und kommt erst gar nicht in diese Ausraster-Situation. Er beherrscht diese Befehle zwar auch als Handzeichen von mir, aber in solchen Situationen muss ich durch Sprache erst mal seine Aufmerksamkeit gewinnen. Er ist dann meist hin und hergerissen zwischen Ausrasten und Gehorsam. Auch unterbinde ich das "Nach-Vorne-Stürmen" mit einem klaren " Nein" und einem Zug an der Leine. Auch dieses kennt er bereits und führt dazu, dass er sich auf mich konzentriert und schaut, was ich von ihm möchte. Ist das mit reden gemeint, oder ist das ok ?

    Danke und Gruß

    Harald

  • Ellen Mayer
    Ellen Mayer (Hundetrainer)
    schrieb am 16.03.2016
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (0)

    Hallo Harald,
    wenn Sie vor dem Ausrasten verbale Befehle geben, ist das ok, wenn er sich dann ablenken lässt. Nur wenn er sich schon reinsteigert, bringt es meistens nichts. Oft sehen die Hunde das als Anfeuern.

    Liebe Grüße
    Ellen Mayer
    www.lesloups.de

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