Bellt seit einiger Zeit andere Rüden und kleine Hunde an

  
joshy2008 schrieb am 23.07.2014   
Angaben zum Hund: Es gibt keine weitere Details zu dieser Frage

Hallo,
ich habe einen 9 Monate alten Appenzeller Sennenhund Rüden. Bis vor 4 Wochen hatte ich keine großen Probleme mit ihm. Er gehorchte sowohl mit, als auch ohne Leine. Er wollte am liebsten mit allen Hunden spielen.
Von einem Tag auf den anderen machte es den Anschein, als hätte er alles vergessen. Er kam nicht mehr zurück, wenn ich ihn rief und zog oft an der Leine. Dies üben wir aber jeden Tag und ich sehe auch kleine Fortschritte. Dies schob ich auf die Pupertät/Flegelphase.
Zusätzlich fing er allerdings auch an, andere Rüden und kleinere Hunde (z.b. Malteser) anzubellen und anzuknurren und zieht dann wie ein Irrer, dabei wird er richtig böse. Ich kann ihn da jedes mal kaum noch halten. Etwa mit 6 Monaten machte er eine schlechte Erfahrung mit einem Malteser. Kann das der Auslöser für ein solches Verhalten sein? Mit Rüden, die er von klein auf kennt hat er keine Probleme.

Gestern habe ich nun ein Halti gekauft und muss sagen, dass Fuß-Gehen klappt wesentlich besser. Ist dies die richtige Methode ihm das Ziehen abzugewöhnen?
Wie schaffe ich es, ihn davon abzubringen, auf andere Rüden und kleinere Hunde (meist auch Rüden) los gehen zu wollen?

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Antworten(1)

  • Inge Büttner-Vogt
    Inge Büttner-Vogt (Hundetrainer)
    schrieb am 23.07.2014
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (1)

    Hallo,
    mit dem Halti ziehen Sie den Kopf zu sich herum. Das mag einen Erfolg bringen, aber es ist so, wie wenn ich Ihnen jedesmal das Glas aus der Hand schlage, wenn Sie trinken wollen. Warum Sie nicht trinken sollen, wird nicht erklärt.
    Haben Sie über Kastration nachgedacht, die dem Hund das Leben sehr erleichtert?
    (Hierzu ein Artikel auf www.hundimedia.de/Kastration)
    DAs größere Problem ist, dass Ihr Hund Ihnen nicht zutraut, ihn zu führen. Er trifft jede Menge eigene Entscheidungen und verbellt Ereignisse, damit sie abhauen. Wenn Sie eine Auszieh-Leine benutzen, legen Sie sie bis auf weiteres weg.
    Nehmen Sie Ihren Hund an eine kurze Leine und üben Sie mit ihm, dass er hinter Ihren Füßen geht - HINTER - Sie führen, basta. Machen Sie um Erieignisse einen Bogen, zeigen Sie Ihrem Hund, dass Sie alles im Griff haben. Für seine schlechten Erfahrungen sind wir in den meisten Fällen verantwortlich, es ist auch egal, Hauptsache wir handeln und beschützen.
    Dieses Verhalten hört auch auf, wenn wir unseren Hund beschäftigen, ihn geistig trainieren,das habe ich mit meinem Hund erlebt, der mir heute hilft, Hunde zu beruhigen und Besitzer und Hund wieder zum Team zu machen.
    Viele ausführliche Artikel finden Sie auf www.hundimedia.de und meine Bücher, die Ihnen sicher helfen werden.
    Lassen Sie Ihren Hund niemals auf ein Ereignis(Hund) zulaufen ohne ihn an die andere Seite zu nehmen - beschützen Sie ihn,
    viele Grüße
    Inge Büttner-Vogt

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