Ihre Hundetrainer-Sprechstunde

Anderen Rüden gegenüber Aggressiv.

  Thüringen
Anett70 schrieb am 10.12.2015   Thüringen
Angaben zum Hund: Deutsche Dogge , männlich, nicht kastriert, Alter 1-5 Jahre

Hallo.
Ich war mit meinem Rüden Tyson Spazieren, als uns ein Mann mit einem Husky Rüden entgegen kam. Ich habe daraufhin Tyson zu mir gerufen und angeleint, der Mann hat es jedoch nicht für nötig gehalten seinen Hund anzuleinen. Der Husky kam auf Tyson zu und biss ihn in den Kopf. Seit dem Tag reagiert Tyson auf andere Rüden aggressiv. Er zieht extrem an der Leine und fängt an zu bellen und zeitweise zu knurren, wenn ein anderer Rüde kommt. Was kann ich machen das er wieder mit Rüden zurecht kommt bzw. das ich ruhig mit ihm an anderen Rüden vorbei laufen kann? Danke im voraus. LG

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Antworten(1)

  • Sabine Kutschick
    Sabine Kutschick (Hundetrainer)
    schrieb am 10.12.2015
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (1)

    Hallo, das ist natürlich eine sehr unschöne Erfahrung mit bleibenden Folgen.
    Versuchen sie ihn bei Hundebegegnungen abzulenken und auf sich zu konzentrieren. Wenn es nicht klappt wäre es gut, wenn sie die Distanz erhöhen, damit er sich besser auf sie konzentrieren kann. Nehmen sie ein besonderes Spielzeug/ Leckerli mit, welches für ihn sehr interessant ist.
    Übernehmen sie unbedingt die Führung draussen und bestimmen, was, wann, wo und wie geschieht. Fordern sie ihn und vielleicht finden sie eine Beschäftigung, die sie beide zusammen machen können ( Mobility o.ä.) Dies fördert die Bindung, fördert sein Selbstvertrauen und stärkt ihre Position.
    Ich würde ihnen weiterhin empfehlen sich an eine Hundeschule zu wenden, wo ihr Hund wieder lernt, dass andere Hunde/Rüden keine Bedrohung für ihn sind.
    Anfangs werden sie mit ihm kein großartiges Training machen können, er soll nur lernen, dass auf eine bestimmte Distanz Hunde okay sind. Diese Distanz wird nach und nach verkürzt, dann darf er mit einem, zwei, drei Hunden gemeinsam trainieren. Später in einer kleinen Gruppe, irgendwann wechseln auch die Hunde.
    Er soll und muß nicht mit anderen Hunden spielen. Sozialpartner für ihren Hund sind sie. Er soll aber lernen, dass er ihnen vertrauen kann und andere Hunde auch seinen Weg kreuzen dürfen.
    Ziehen sie die Aufmerksamkeit des Hundes auf sich, belohnen sie ihn. Es soll für ihn ein Ritual werden: ein Rüde kommt - ich wende mich zu Frauchen um und bekomme dafür etwas tolles. Ich kann sie ignorieren, dies lohnt sich mehr für mich als sie anzubellen.
    Es wird ein langer Weg, der von ihnen viel Geduld erfordert und vor allem ein einfühlsames Training, welches den Hund nicht überfordert. Aber sie können das Problem lösen.
    Adressen für Hundetrainer finden sie z.B. auf den Seiten des BHV unter http://www.hundeschulen.de/

    Mit freundlichen Grüßen Sabine Kutschick

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