Ihre Hundetrainer-Sprechstunde

agressiv und greift ohne Ankundigung alle Hunde an

  Baden-Württemberg
skadi schrieb am 12.08.2014   Baden-Württemberg
Angaben zum Hund: alt deutscher Schaferhund, männlich, nicht kastriert, Alter über 5 Jahre

Wir haben hier ein alt deutschen Schäferhunde 5 J.
In regelmäßigen Abständen, ist ein Hund sein Opfer. Wir haben Monate lang Schleppleinen dran. Der Hund darf ohne Leine schon gar nicht mehr spazieren .

Innerhalb eines Jahres hat der Hund 3 Hunde verbissen . Egal ob groß , klein oder Rüde oder Weibchen.

Heute hat er sich ein Schulpflloch gesucht, kam angerannt fixiert und greift an....
Ich habe keine Vorstellung mehr, was es an Möglichkeiten gibt, und Hoffnung .

In der Nachbarschaft laufen alle Hundebesitzer schon gar nicht mehr mehr mehr bei uns lang. Jeder Grundbesitzer fürchtet sich vor uns.

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Antworten(1)

  • Inge Büttner-Vogt
    Inge Büttner-Vogt (Hundetrainer)
    schrieb am 18.08.2014
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (1)

    Hallo,
    ja, das macht einen traurig. Ihn jetzt noch zu kastrieren, hat auch wenig Sinn, aber vielleicht mildern Sie sein Aggression mit einem Chip ab?
    Er ist dann leichter ansprechbar.
    Hunde verhalten sich so, wenn sie uns nicht zutrauen, eine Situation (anderer Hund) zu meistern. Sie wollen das Ereignis wegbellen.
    Normalerweise ist das eine Einzelstunde bei mir, die sich nur mit unserer Körpersprache beschäftigt, weil hier das Problem liegt. Man muss es fühlen sehen und erkennen, es zu beschreiben, ist fast unmöglich, weil das Erkennen der eigenen Verhaltensweise sich sofort auf den Hund spiegelt – und dann hat er weder Grund aggressiv zu sein, noch zu ziehen.
    Wenn Sie einem Hund begegnen ist Ihr Hund unbedingt HINTER Ihren Füßen, er hat nichts
    zu erledigen - das ist harte Arbeit für Sie, weil Ihr Hund Ihnen nicht (mehr) vertraut.
    Bauen Sie es neu auf - hier ist besonders wichtig, dass Sie nicht "Gassi" gehen an der Schleppleine, sondern ihn aktiv beschäftigen.
    Bei mir gibt es viele Möglichkeiten der Hundebegegnung: Am Rand stehen und mit einem Leckerchen ablenken, aber das ist nur der allererste Schritt.
    Dann kommt das L für immer weg. „Vorbeikeksen“ ist bei mir streng verboten. Dann gibt es den Handwechsel und den Richtungswechsel – alle haben den Sinn, den Hund aktiv zu führen, um ihm alle Entscheidungen an der Leine abzunehmen. Auf jeden Fall ist immer mein Körper dazwischen, wenn ich an einem Hund vorbeigehe.
    Gehen Sie nie auf einen anderen Hund zu, sondern machen Sie Bogen und Kreise, um Ihrem Hund zu zeigen, dass Sie ihn beschützen und führen können. Nehmen Sie ihm alle Entscheidungen ab! Er sollte nichts mehr zu erledigen haben! Wenn er gelernt hat, Ihnen zu vertrauen, wird er sich an Ihnen orientieren und hat keinen Grund mehr für Aggression,
    Schauen Sie auch auf meiner Homepage www.hundimedia.de nach meinen Büchern und meinem Film, da bekommen Sie viele Tipps, um den Hund besser führen zu können.
    Halten Sie mich auf dem Laufenden,
    viele Grüße
    Inge Büttner-Vogt

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