Ihre Hundetrainer-Sprechstunde

Aggresson gegenüber anderen Hunden

  Rheinland-Pfalz
teddyflo schrieb am 21.08.2015   Rheinland-Pfalz
Angaben zum Hund: Mischlinge bis 44 cm, weiblich, kastriert, Alter 1-5 Jahre

ch hab seit ca. 2 Jahren eine Straßenhündin aus Rumänien. (11 kg, Spitz-Fuchs-Mix)

Als ich sie bekommen habe war sie ca. 2,5 Jahre alt, 4 Wochen Tierheim.

eine ganz liebe Maus.

Was sich schnell abgezeichnet hat, sie hat enorme Angst vor lauten Geräuschen, Gewitter u.ä.

Aber am schlimmsten ist die Aggression gegenüber anderen Hundemädchen.



Seit ein paar Monaten habe ich noch einen kleinen Mischling. Ein Rüde. (chiwawa-Jack-Russel-Mini-Bulldog-Mix, 6 Jahre, 7 kg) ..ganz ohne Aggressionen, jedoch bellt er für jeden "Mist".



Eben war ich mit den beiden auf einer grossen Wiese. Hab sie dort frei laufen lassen (das mache ich öfter).

Da kam ein Paar mit zwei frei laufenden kleinen Hunden, ein Rüde, ein Mädchen.

Meine grosse rennt sofort los, läßt sich nicht mehr abrufen und geht auf das kleine Hundemädchen los.

Gerangel, schnappen aber nicht gebissen.

Der Mann ist dazwischen gegangen, ich konnte gar nicht so schnell da sein, sie hat aufgehört und ist weg gelaufen.

Kam dann wieder zu mir.

Ich hab versucht, cool zu bleiben, nicht zu kreischen oder hektisch zu werden.

Aber das passiert so oft, wenn sie auf andere Hundedamen trifft. Rüden sind ihr total schnuppe...

Mir ist immer noch ganz schlecht....ich bin dann mit ihnen weg ohne gross mit ihnen zu reden oder sie zu beachten.

jetzt liegt sie hier vor mir und guckt mich total verständnislos an.



ich besuche mit beiden eine Hundeschule, dort zeigt sie zwar auch Aggros gegen ander Mädchen, aber im Rahmen der Übungen ist sie gut zu händeln.

Im Freilauf nach dem Training will sie am liebsten ihre Ruhe, meine Nähe und macht eigentlich nix, auch nicht den anderen Mädchen gegenüber.

ich weiss grad gar nicht ob ich heulen soll, mit den beiden vom Dach springen soll oder was ich tun soll.

Es tut mir im Herzen weh, das sie so ist....

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Antworten(1)

  • Inge Büttner-Vogt
    Inge Büttner-Vogt (Hundetrainer)
    schrieb am 23.08.2015
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (1)

    Hallo,
    zuerst einmal bringt Ihnen eine Hundeschule mit Zaun drumherum weniger, das ist nur ein Anfang. Hier wird sie sich benehmen, weil es immer die gleiche Stelle ist. Sie müssen Ihr alles draußen zeigen. Solange sie nicht von Ihnen gelernt hat, dass Sie sie beschützen, muss sie an der Schleppleine bleiben. Wenn Sie eine Anzeige bekommen und zum Wesenstest müssen, kann es schlimm ausgehen. Sie hat eine Abneigung gegen andere Hündinnen, wir bekommen nie heraus warum und wieso - noch trifft sie eigene Entscheidungen und vertreibt sie. Helfen Sie ihr!
    Beginnen Sie Ihren Hund zu beschützen und zu führen. Ihr Hund ist unsicher und beißt/bellt alles weg – das ist seine Strategie, weil er Ihnen nicht zutraut, mit der Situation klar zu kommen.
    Ab sofort führen Sie: Der Hund geht HINTER Ihren Füßen, sie gehen niemals auf einen Hund oder einen Menschen zu. Meistens liegt es am fehlenden Vertrauen zu uns. Sie vermitteln Ihrem Hund Sicherheit, indem Sie ihn immer beschützen. Schutz gibt es in allen Strukturen mit Eltern, Lehrern und Chefs – die guten machen uns sicher und gelassen, wir wissen, was wir tun sollen. Ihr HUnd muss an der Leine bleiben!
    Fremde fassen Ihren Hund vorerst nicht an und Sie vermeiden es, dass der Mensch Ihren Hund ansieht. Sie gehen Bogen und Kreise und lassen Ihrem Hund Zeit, sich – unter Ihren Schutz und an der Leine – in Ruhe anzunähern. Grundsätzlich ist Ihr Hund HINTER Ihren Füßen und wichtig: IHR KÖRPER IST OHNE AUSNAHME IMMER DAZWISCHEN!!!! Eine Hund an Hund-Begegnung geht grundsätzlich schief. Gehen Sie auch in die andere Richtung oder schirmen Sie ihn am Rand ab. Er sollte nichts mehr zu „erledigen“ haben – Sie führen und geben Richtung und Verhalten an.
    Bei Ihnen ist es vielleicht auch das Problem, dass Sie zu lange in die Situation hineingehen ohne etwas zu tun, reagieren Sie sofort, vor dem Hund, wenn es geht, das schafft Vertrauen.
    Nehmen Sie Menschen, die Ihnen entgegenkommen, als „Übung“. Zeigen Sie Ihrem Hund, dass sie seine Furcht ernstnehmen. Alle Hunde in meinem Training haben es geschafft, als die Besitzer mit dem Schutzprogramm angefangen haben. Genauso gehen Sie an unbekannte Dinge heran – umkreisen unter Ihrem Schutz, mit Ihrem Körper dazwischen (!) gern ein Leckerchen, wenn es klappt – lassen Sie sich bitte viel Zeit, nicht nur „probieren“.
    Nach einer Weile wird Ihr Hund schon selbst an Ihre andere Seite gehen, weil er sich dort wohl fühlt und auf Ihren Schutz vertraut – das ist für Sie ein tolles Gefühl!
    Wenn Ihnen der HUnd vertraut, können Sie sich langsam wieder Hündinnen nähern -mit aller Vorsicht, an der abgewandeten Körperseite, unter Ihrem Schutz!
    Es wäre auch toll, wenn Sie nicht nur „Gassi-gehen“, sondern Ihren Hund geistig trainieren und beschäftigen, damit er sich nicht langweilt. Hierzu finden Sie alles auf meiner
    Homepage: www.hundimedia.de
    Bücher „Spiel und Spaß mit Hund“ und „Mehr Spiel und Spaß mit Hund“ Film: „Der Weg ist das Ziel: 222 Möglichkeiten den Hund zu beschäftigen.
    Viele Grüße
    Inge Büttner-Vogt



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