Aggressiv gegen rüden

Aggressivität ❯ Gegenüber anderen Hunden
Samy 0. schrieb am 06.09.2016
Wir haben seit kurzem einen 2.Hund bekommen der ursprünglich aus Rumänien kommt. Er ist ziemlich aggressiv gegen andere Rüden. Bellt eigentlich alles an was sich bei uns am Grundstück abspielt. Weiß nicht genau wie wir ihm das abgewöhnen können. Des weiteren hat er auch ein Problem mit der stubenreinheit. Wenn wir mit ihm Gassi gehen und wir danach 5 Minuten daheim sind macht er immer in die Wohnung. Obwohl er sein Geschäft beim Gassi gehen gemacht hat. Bitte um Hilfe.
1 Antwort
Ellen Mayer | Hundetrainer/in
schrieb am 07.09.2016
Hallo,
wenn ein Hund bellt und es passiert weiter nichts, außer vielleicht rufen oder schimpfen, meint der Hund nur, Frauchen bellt mit und steigert sich immer mehr rein. Besser ist es immer, zu handeln, dem Hund etwas anderes anzubieten.
Befestigen Sie am Geschirr eine Schleppleine (10m langes Seil) und lassen den Kleinen nicht mehr ohne diese Leine in den Garten. Rufen Sie ihn immer wieder, nehmen die Schleppleine und ziehen den Hund zu sich. Belohnen Sie ihn dann und lassen ihn wieder laufen. Üben Sie das Ganze zuerst ohne Ablenkung.
Wenn das funktioniert, bitten Sie eingeweihte Bekannte dazu.
Der Kleine hat wahrscheinlich nie gelernt, sich zu melden, wenn er sich lösen muss. Genau wie Menschenbabies müssen Welpen das lernen.
Mein Rat: "Zäunen" Sie einen kleinen Bereich z. B. mit einem Kinderlaufstall ab, wenn Sie den Hund nicht beobachten können.
Gehen Sie nach jedem Füttern, Spielen und Aufwachen des Kleinen sofort raus. Wenn er dann was macht, ganz überschwänglich loben und belohnen. Auch, wenn er unruhig wird, sich im Kreis dreht und auf dem Boden schnuppert, sofort raus.
Nachts würde ich ihn an eine Box gewöhnen. Fangen Sie langsam damit an, machen Sie ihm die Box mit Leckerchen schmackhaft. Schließen Sie die Tür am Anfang noch nicht, erst, und auch dann nur kurz, wenn er sich in der Box entspannt. Er lernt dann, sich zu melden weil Hunde selten ihren Schlafplatz beschmutzen.
Sehr wichtig ist, dass Sie den Kleinen nicht schimpfen oder gar bestrafen, wenn doch einmal ein Malheur passiert. Er wird dann meinen, es sei verboten, sich zu lösen, unsicher bis ängstlich werden und heimlich sein Geschäft verrichten.

Viel Erfolg
Ellen Mayer
www.lesloups.de
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