Deine Hundetrainer-Sprechstunde

Aggressiv gegen andere Hunde

  
cindy zechel schrieb am 17.07.2019   
Angaben zum Hund: Es gibt keine weitere Details zu dieser Frage

Hallo, wir haben einen 7 Jahre alten Dalmatinerrüden (kastriert) vor etwas über einem Jahr aus einem Tierheim. Er ist zu Hause der liebste Hund der Welt. An der Leine hat er die erste Zeit etwas gezogen, das kann man aber bremsen, das ist kein Problem mehr. Unser Problem sind andere Hunde.. sobalt andere Hunde in Sichtweite kommen dreht er völlig am Rad, sprich er tobt/bellt an der Leine rum, und beißt meist in das nächste was ihm vor die Nase kommt, meist Leine oder auch schonmal Hose. Meinen Mann hat er leider auch beim ausflippen ins Knie geschnappt. Im Tierheim wurde uns gesagt, das er nicht mit anderen Hunden klar kommt, weil er als Welpe oder Junghund mal von einem Staffi recht schwer gebissen worden ist, aber nix genaueres. Ob Hündin oder Rüde ist egal, auch auf Welpen & Junghunde reagiert er so. Es gibt bisher 3 Hunde, mit denen er gut klar kommt und gern spielt, wenn wir sie treffen (einen kleinen Jagdhundmix Rüden, eine Aussie/BorderCollie Mix Hündin & einen schwarzen Schäferhund (Behindertenbegleithund)). Wenn er so an der Leine rumtobt wenn wir an anderen Hunden vorbei gehen, fängt der Hund der "Gegenseite" in der Regel auch damit an. Als uns einmal ein unangeleinter Hund aus einem größeren Hof bellend hinterher lief, hat er den gebissen, dann ist der andere wieder abgehauen.
Bei anderen Tieren (Pferd, Schaf, Kuh) dieselbe Reaktion.
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Antworten(4)

  • Ellen Mayer
    Ellen Mayer (Hundetrainer)
    schrieb am 18.07.2019
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (0)

    Hallo Cindy,
    meistens reagieren Hunde auf unsere Reaktionen. Deshalb müsste ich noch einige Dinge wissen. Sie schreiben, das Ziehen an der Leine können Sie jetzt bremsen. Wie genau sieht dieses Bremsen aus?
    Wie reagieren Sie, wenn Ihr Hund sich so benimmt?

    Auf Ihre Antwort freut sich
    Ellen Mayer
    www.lesloups.de

  • cindy zechel
    cindy zechel
    schrieb am 18.07.2019

    Das "bremsen" sieht so aus.. wenn er zieht, bleiben wir stehen, bis er nimmer zieht, dann laufen wir weiter.. das haben wir die ersten 3 Wochen gemacht, seitdem läuft er ordentlich. Wenn andere Leute (Bsp. mein Schwiegervater) die Leine in der Hand haben, zieht er wieder, vermutlich um auszutesten.. Wenn wir an anderen Hunden vorbei laufen, haben wir die Leine sehr kurz und gehen Kommentarlos vorbei. Sobalt der andere Hund ausser Sicht ist, ist wieder alles i.o.

  • Ellen Mayer
    Ellen Mayer (Hundetrainer)
    schrieb am 18.07.2019
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (1)

    Der Hund zieht bei Ihrem Schwiegervater nicht, um ihn auszutesten sondern, weil er Ziehen kann. Sie bleiben jedesmal stehen, was er ja nicht will, Ihr Schwiegervater lässt sich aber wahrscheinlich überall hin ziehen. Hunde sind ja nicht dumm, also zieht er Ihren Schwiegervater auch überall hin.
    Indem Sie die Leine sehr kurz nehmen bei Hundebegegnungen, entsteht Spannung in Ihrem Arm, in der Leine und dadurch im Hund. Wenn Sie das vorher schon tun, bedeutet es für den Hund zusätzlich das Kommando: AUFREGEN.
    Besser ist es, die Leine lang und locker zu lassen und umzudrehen, kommentarlos in die andere Richtung zu gehen, bis er sich beruhigt hat. Wenn Sie schimpfen, "Aus", "Nein" sagen, regt er sich noch zusätzlich auf. Indem Sie Ruhe bewahren, beruhigt er sich auch eher.
    Sie können auch in den Wald, auf eine Wiese, was gerade da ist, um auszuweichen und den Hund sich in einiger Entfernung setzen lassen. Stellen Sie sich am besten hinter ihn, lassen die Leine aber auch hier locker.
    All das hat am meisten Erfolg, wenn man es regelmäßig mit anderen Hundebesitzern und deren Hunden übt. Man selbst und der Hund bekommen dann bei Hundebegegnungen immer mehr Sicherheit.
    Wenn Ihnen das nicht möglich ist, kann ich Ihnen nur zum Besuch einer Hundeschule raten.

    Liebe Grüße
    Ellen Mayer
    www.lesloups.de

  • cindy zechel
    cindy zechel
    schrieb am 18.07.2019

    Hallo, das Problem dabei ist, das wir selten ausweichen können (wenn wir können machen wir das auch). 2. Wenn wir die Leine locker lassen würden, fängt er an, den anderen Hund anzugreifen, das haben wir schon probiert. Er regt sich ziemlich immer auf, egal wer die Leine führt und egal wo wie weshalb, das war auch schon im Tierheim so bzw bei den Mitarbeitern. Das Thema hinstzen ist schon eine Weile durch, das haben wir auch gemacht, bis eine fremde Hundehalterin meinen mehrmaligen Bitten zum weitergehen ignoriert hat & der Ansicht war, Ihre Hündin wollte nur mal gucken, die Ihne dann angestupst hat, da wars vorbei.
    Ich denke mit einem Trainer werden wir am ehesten zurecht kommen., Danke :)

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