Ihre Hundetrainer-Sprechstunde

Unsozial bzw starke Revierverteidigung

  Hessen
jimmyluna schrieb am 29.09.2014   Hessen
Angaben zum Hund: Rohdesian-Ridgeback-Podenco Mix, männlich, nicht kastriert, Alter 1-5 Jahre

Gassi gehen wird zur Qual, wir können an keinem Hund und schon gar nicht an einer Katze oder sonstigem Tier vorbei laufen. Jimmy geht SOFORT in Angriffstellung und lässt sich nicht mehr beruhigen oder gar abrufen. Sogar im TV gezeigte Tiere werden verbellt. Ohne Leine scheint es anders zu sein bei Hunden. Hier ist er zwar angespannt und in Habachtstellung schnuffelt aber..... Jimmy lebt mit Freundin Luna, Galgomix aus Spanien, 6 Jahre, Sammy, Schäferhund-Dobermann, 4 Jahre, unkastriert, Ungarn, zusammen. Jimmy ist ebenfalls 4, unkastriert und kommt aus Andalusien.
Jimmy ist ansonsten super lieb, verspielt und verschmust. Einmal hat er für einen kleinen Welpen die Paparolle angenommen und ihn umsorgt und ständig gepflegt und gehegt. Wir wollten den Welpen eigentlich adoptieren und hatten ihn 2 Wochen. Luna war allerdings so sauer und angriffslustig dass der Welpe nicht behalten werden konnte. Zuhause ist alles gut.

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Antworten(1)

  • Inge Büttner-Vogt
    Inge Büttner-Vogt (Hundetrainer)
    schrieb am 01.10.2014
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (1)

    Hallo,
    Hunde verhalten sich so, wenn sie uns nicht zutrauen, eine Situation (anderer Hund) zu meistern. Sie wollen das Ereignis wegbellen.
    Normalerweise ist das eine Einzelstunde bei mir, die sich nur mit unserer Körpersprache beschäftigt, weil hier das Problem liegt. Man muss es fühlen sehen und erkennen, es zu beschreiben, ist fast unmöglich, weil das Erkennen der eigenen Verhaltensweise sich sofort auf den Hund spiegelt – und dann hat er weder Grund aggressiv zu sein, noch zu ziehen.

    Bei mir gibt es viele Möglichkeiten der Hundebegegnung: Am Rand STEHEN und mit einem Leckerchen ablenken, aber das ist nur der allererste Schritt.
    Dann kommt das L für immer weg. „Vorbeikeksen“ ist bei mir streng verboten. Dann gibt es den Handwechsel und den Richtungswechsel – alle haben den Sinn, den Hund aktiv zu führen, um ihm alle Entscheidungen an der Leine abzunehmen. Auf jeden Fall ist immer MEIN KÖRPER DAZWISCHEN !!!! , wenn ich an einem Hund vorbeigehe.
    Gehen Sie nie auf einen anderen Hund zu, sondern machen Sie Bogen und Kreise, um Ihrem Hund zu zeigen, dass Sie ihn beschützen und führen können. Nehmen Sie ihm alle Entscheidungen ab! Er sollte nichts mehr zu erledigen haben! Wenn er gelernt hat, Ihnen zu vertrauen, wird er sich an Ihnen orientieren und hat keinen Grund mehr für Aggression, Ziehen oder zu anderen Hunden hin , also von Ihnen weg – zu wollen.
    Schauen Sie auch auf meiner Homepage www.hundimedia.de nach meinen Büchern und meinem Film, da bekommen Sie viele Tipps, um den Hund besser führen zu können.
    Viele Grüße
    Inge Büttner-Vogt

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