Ihre Hundetrainer-Sprechstunde

Abendliches bellen statt schlafen

  Nordrhein-Westfalen
Nicole Sch. schrieb am 16.04.2018   Nordrhein-Westfalen
Angaben zum Hund: Sibirian Husky, männlich, nicht kastriert, Alter 6-12 Monate

So gut wie jeden Abend fängt unser fast 7 Monate alter Hund an zu bellen und will nicht schlafen.
Er springt dann auf das Sofa und auf uns selber und bellt uns direkt ins Gesicht.
Erst dachten wir das er vielleicht muss und haben ihn rausgelassen, meistens macht er dann auch aber das bellen geht danach weiter. Auch daraufhin langes spazieren gehen und ignorieren bringt nichts und an schlafen ist nicht zu denken.
Was kann ich jetzt noch tun?

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Antworten(1)

  • Kerstin Gebhardt
    Kerstin Gebhardt (Hundetrainer)
    schrieb am 29.04.2018
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (0)

    Hallo Nicole, ich denke, mit seinem Verhalten, will er Sie zum Spielen auffordern. Machen Sie da nicht mit und lassen Sie es auch nicht zu, dass er von selbst auf Sie springen darf, wenn es ihm beliebt. Schicken Sie ihn runter. Hunde haben ein hohes Schlaf- und Ruhebedürfnis, welches natürlich nach Alter, Rasse, Arbeits- oder Familientier variiert. Durchschnittlich beträgt jedoch der Bedarf 16 - 20 Stunden. Ist ihr Hund aber generell nervös, rast- und ruhelos, übererregbar, verlangt permanent Aufmerksamkeit, kann es zu Ursachen von Schlafstörungen kommen. Bevor Sie ins Bett gehen, bringen Sie ihn nochmals raus, damit er sein "Geschäft" erledigen kann. Bringen ihn dann auf seinen Schlafplatz und beachten ihn nicht mehr. Dies sollten Sie jeden Abend so machen, wie ein Ritual. Machen Sie sich dann auch fertig fürs Bett und wenn Ruhe ist, werden die Hunde auch meistens ruhig und schlafen dann. Es kann ein paar Tage dauern, bis er verstanden hat, daß sein Verhalten nichts bringt und Ruhe angesagt ist.

    Viele Grüsse aus Düsseldorf

    Kerstin Gebhardt
    Hundepsychologin/-Trainerin
    www.kerstin-gebhardt.de

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