Ihre Hundetrainer-Sprechstunde

Rüde,10 Mon. kann nicht allein sein

  Rheinland-Pfalz
Medici schrieb am 03.08.2017   Rheinland-Pfalz
Angaben zum Hund: Französische Bulldogge, männlich, nicht kastriert, Alter 6-12 Monate

Guten Tag,
wir haben einen Bully (10 Monate).Es ist uns nicht möglich ihn alleine zu lassen. Ich spreche nicht von Std.... selbst 15 Min. bereiten ihm Angst (? ). Wir gehen aus dem Zimmer, machen die Tür zu. Kommen wieder rein, nehmen Schlüssel in die Hand,legen sie wieder hin. Ziehen ne Jacke an und wieder aus. Wir probieren jeden Rat/Hinweis aus und üben natürlich das ganze jeden Tag. Loben ihn, wenn er auf seiner Decke bleibt. Schauen/Reden ihn aber auch mal 20 Min. nicht an. Wir haben unsere Arbeit so gelegt,dass es eigentlich nie alleine sein muß. Aber auch unvorhersehbare Dinge kommen schon mal vor. Dann stehen wir ganz schön blöd da, weil er sobald er alleine ist, in die Wohnung pinkelt und kackt. Die Kacke frisst er allerdings wieder auf. Er war noch nie länger als Anderthalb Std. alleine. Wir lieben unseren Hund, aber wir sind mit unserer Weisheit/Nerven am Ende. Wenn wir ihn schon mal bei einem Freund (den er auch gut kennt) für ein paar Std. untergebracht hatten,weil es nicht anders ging, hat er dem die Bude vollgepinkelt und gekackt (in seinem Beisein, aber in einem unbeobachteten Augenblick)
Wo Können wir noch ansetzen,bzw. was können wir noch tun, oder verbessern?
Für einen guten Rat wäre ich überaus Dankbar.

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Antworten(3)

  • Ellen Mayer
    Ellen Mayer (Hundetrainer)
    schrieb am 03.08.2017
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (0)

    Hallo,
    so, wie Sie es beschreiben, machen Sie es schon richtig. Außer vielleicht: Soll er auf seine Decke liegen, wenn Sie üben? Reden Sie mit ihm während den Übungen?

    Auf Ihre Antwort freut sich
    Ellen Mayer
    www.lesloups.de

  • Medici
    Medici
    schrieb am 03.08.2017

    Guten Abend,
    wir üben alle zusammen, das heisst wenn es unsere Schicht erlaubt, sind wir Beide da. Ansonsten bin ich oder mein Mann bei dem Hund. Auf die Decke soll er nur,wenn wir am essen sind, oder wir ihn einfach daran hindert wollen uns auf Schritt und Tritt nachzulaufen. Das klappt zur Zeit auch ganz gut. Wenn wir diese "Schlüssel und Jacke" Übung machen, dann schauen wir ihn nicht an und tun so als wenn alles ganz normal läuft. Er schaut dann ganz verdutzt, wenn wir und uns dann wieder hinsetzen. Aber scheint es zu akzeptieren.Wir verbringen viel Zeit mit dem Hund,dass heisst wir gehen entweder 2 ganz lange Touren ( kann schon mal über 1 Std sein.) oder 3 kürzere. Beim Laufen hört er wirklich sehr gut,läuft keinem nach, ist abrufbar, so wie man es sich wünscht. Spazieren gehen macht wirklich Spass mit ihm. Aber diese "Allein-Bleib" Geschichte geht an die Nerven. Wir haben einen Garten am Haus,den er jeder Zeit aufsuchen kann. Grad heute war er draußen, hat sein großes "Geschäft" erledigt, kommt rein und pinkelt erst mal eine Riesenlache in den Flur. Wir sind Ratlos,warum macht er das?
    Er kriegt auch beim Alleine - Bleiben keine Ruhe, dass heisst er Heult und Bellt solange, bis wir zurück kommen. Natürlich hat er dann bestimmt 3x gepinkelt und gekackt. Auf Dauer macht das unser Laminat nicht mit. Auch in der Box hatten wir ihn schon. Eine halbe Std. und das Ergebnis war, dass er so "gewütet" hatte das die Box komplett verschoben war. Natürlich war die Box vollgepinkelt. Wir mußten ihn erst mal abduschen. Wie sollen wir uns nur verhalten? Schimpfen nutzt nix, das wissen wir, aber lange halten wir nicht mehr durch. Wir möchten das Beste für ihn und uns.

  • Ellen Mayer
    Ellen Mayer (Hundetrainer)
    schrieb am 04.08.2017
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (1)

    Hallo,
    möglicherweise haben Sie einen Schritt übersprungen. Wenn der Hund Ihnen auf Schritt und Tritt folgt und muss dann auf die Decke, lernt er nicht, zu entspannen. Er liegt dann auf seiner Decke und wartet, bis Sie wieder kommen. Wenn er es schon nicht ertragen kann, dass Sie das Zimmer verlassen, ist es natürlich, trotz noch so vielen Übungen, nicht möglich, dass er längere Zeit alleine bleiben kann. Fangen Sie deshalb dort mit dem Üben an.
    Verlassen Sie das Zimmer, schließen die Tür, kommen sofort wieder rein, durchqueren das Zimmer, verlassen es wieder u.s.w., ca. 10 Minuten lang mehrmals am Tag. Der Hund soll sich bei diesem "Spiel" "tödlich" langweilen, dann kann er entspannen. Erst, wenn er sich hinlegt und Sie merken, er ist entspannt, bleiben Sie zuerst nur ein paar Sekunden, dann immer länger vor der Tür. Danach erst steigern Sie die Zeit immer mehr.

    Viel Erfolg..
    Ellen Mayer
    www.lesloups.de

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