Ihre Hundetrainer-Sprechstunde

Nicht stubenrein- nicht mehr

  Rheinland-Pfalz
Jenny813 schrieb am 21.09.2015   Rheinland-Pfalz
Angaben zum Hund: Mix, männlich, nicht kastriert, Alter 1-5 Jahre

Dingo - kleiner als ein Jack Russel, etwas größer als ein Yorkshire Terrier- stammt aus einem Tiermessie Haushalt mit 52 Hunden und 7 Katzen, die Tiere haben sich unkontrolliert vermehrt. Seit Mai 2015 lebt er bei uns ( Mutter, sohn, Katze und Kater) zunächst wurde er rasch stubenrein,jetzt aber uriniert er fast täglich in die Küche. Dort steht sein Futter und das der Katzen. Wir gehen Gassi um 6, 14, 17, 20 und 23 Uhr. Draussen wird fleissig gelobt, dort wird allerdings an jedem zaunpfahl das Bein gehoben. Mittlerweile ist es egal, er pinkelt auch zwischendurch in die Küche. Was tun? Ihm ein hundeklo bereit stellen?

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Antworten(1)

  • Sabine Kutschick
    Sabine Kutschick (Hundetrainer)
    schrieb am 28.09.2015
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (1)

    Hallo, könnte ein gesundheitliches Problem zu Grunde liegen (Blasenentzündung etc) ?
    Wenn nein, gibt es verschiedene Möglichkeiten, die Ursache dafür sein könnten.
    Zum einen er ist so aufgeregt, dass er Futter bekommt/bekommen könnte, dass er in die Küche pullert. Versuch - ihn woanders zu füttern.
    Er möchte Aufmerksamkeit. Die bekommt er bestimmt, wenn er Pipi macht. Egal ob sie schimpfen oder nicht - sie beachten ihn. Versuch - Malheur zu ignorieren. Pipi wegmachen, wenn er nicht im Raum ist und wenn möglich die Stelle mit Essigwasser reinigen ( so es der Belag erlaubt). Diesen Geruch mögen viele Hunde nicht.
    Sie können ihm aber natürlich auch eine Hundetoilette bereitstellen, als "Notlösung". Wenn sie bemerken, dass ihr Hund irgendeine Unterlage in der Wohnung bevorzugt (Teppich, Linoleum) richten sie ihm mit dem Material eine "Notlöseecke" ein.
    Ansonsten wenn ihr Hund dort eingesperrt war, hatte er ja nie die Möglichkeit einen Löseplatz kennenzulernen und dann aufzusuchen. Markieren ist etwas anderes als sich in Ruhe zu lösen.
    Also müssen sie bei ihm beginnen, wie bei einem Welpen. Gehen sie weiterhin regelmäßig hinaus. Suchen sie sich eine Stelle aus. Gehen sie immer zur selben Stelle. Warten sie bis er dort in aller Ruhe sein Geschäft verrichtet hat und loben sie ihn dafür (Lob, streicheln, Leckerli). Sagen sie ein Hörzeichen, wenn er gerade sein Geschäft verrichtet ( mach fein, Pipi etc.) .Er wird lernen, dass wenn sie dieses Wort sagen, er sich erleichtern soll. Wichtig immer überschwänglich loben.
    Spazierengehen trennen sie bitte vom "Geschäftemachen".
    Dass er kurzfristig stubenrein war, kann einfach nur an der ungewohnten/neuen Ungebung gelegen haben. Jetzt verfällt er möglicherweise wieder in sein altes Pipiverhalten.
    Geben sie ihm Zeit und Ruhe sich umzugewöhnen. Es ist ja alles Neuland für ihn.
    Wie gesagt, so auf die Entfernung schwer einzuschätzen, aber ich hoffe sie finden bei den verschiedenen Möglichkeiten einen Lösungsweg für ihr Problem.


    Mit freundlichen Grüßen Sabine Kutschick

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