Deine Hundetrainer-Sprechstunde

Kläffen und Stubenreinheit

  Mecklenburg-Vorpommern
Schnecke1706 schrieb am 14.11.2016   Mecklenburg-Vorpommern
Angaben zum Hund: Prager Rattler, weiblich, nicht kastriert, Alter 1-3 Jahre

Ich habe einen 12 jährigen Rüden und eine 1 jährige Hündin. Diese ist noch nicht komplett stubenrein und uriniert ab und an, vor allem wenn die allein sind, in die Küche. Daraufhin geht mein Rüde los und maskiert in der Nähe, vorher ging er stets aufs Katzenklo, wenn er mal zwischendurch musste.
Des Weiteren bellen Sie viel, wenn es an der Türe schellt, sie sind dann kaum zu beruhigen.

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Antworten(1)

  • Ellen Mayer
    Ellen Mayer (Hundetrainer)
    schrieb am 28.11.2016
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (0)

    Hallo,
    wahrscheinlich hat die Kleine nie richtig gelernt, alleine zu bleiben und hat Stress.
    Üben Sie mit ihr das alleine bleiben, indem Sie immer mal wieder tagsüber rausgehen, Türe schließen, sofort wieder reinkommen, den Raum durchqueren, wieder raus, Türe zu, wieder rein u.s.w., ca. 10 Minuten lang mehrmals am Tag. Bitte den Hund dabei nicht beachten, einfach rausgehen und rein kommen. Der Hund soll dieses "Spiel" mit der Zeit zum Gähnen langweilig finden, erst dann kann er entspannen. Wenn Sie merken, dass die Kleine entspannter ist, steigern Sie die Zeit draußen in ganz kleinen Schritten. Wenn sie sich aufregt, wieder kürzer draußen bleiben.
    Wenn das funktioniert, ziehen Sie sich an, gehen raus und kommen sofort wieder rein. Auch hier steigern Sie dann die Zeit draußen.
    Sehr wichtig: Keine Verabschiedung und keine Begrüßung. So lernt der Hund, dass es vollkommen normal ist, wenn Sie gehen.
    Üben Sie zuerst mit der Kleinen, auf Kommando an einen festen Platz zu gehen und dort zu bleiben, bis Sie das Kommando wieder auflösen. Bleiben Sie dabei am Anfang neben dem Korb oder der Decke stehen. Wenn Ihr Hund den Platz verlassen will, bringen Sie ihn kommentarlos wieder hin. Wenn sie dort bleibt, geben Sie ihr ein Leckerchen. Dann entfernen Sie sich immer weiter von dem Platz, gehen zurück und geben ein Leckerchen.
    Wenn das funktioniert, bitten Sie jemanden, zu klingeln und zu klopfen. Zuerst nur einmal kurz. Sie reagieren aber nicht darauf, schicken den Hund, wie zuvor geübt, an seinen Platz. Evtl. benötigen Sie etwas Geduld. Geben Sie aber nicht auf, lassen die Kleine an ihrem Platz und reagieren nicht auf das Klingeln. Wenn das bei einem Klingeln funktioniert, kann man das Geräusch steigern und wenn das dann klappt, den Besuch rein bitten. Sobald der Hund wieder bellt, gehen Sie einen Schritt zurück, bis dorthin, wo es noch funktioniert hat.

    Viel Erfolg..
    Ellen Mayer
    www.lesloups.de

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