Hund ist nicht stubenrein

  
bibi0606 schrieb am 18.10.2020   
Angaben zum Hund: Es gibt keine weitere Details zu dieser Frage

Hallo,


mein dreijähriger, kastrierter Rüde markiert überall hin und kotet nachts ständig im Esszimmer. Und auch zwischendurch geht er lieber nach oben ins Kinder- oder Badezimmer zum koten statt raus zu gehen. Die Tür nach draußen ist eigentlich immer auf, so dass er jederzeit in den Garten kann. Außer nachts natürlich.


Über Tag gehen wir mit unsere Bande auch regelmäßig Gassi. Sowie einmal die Woche zum Agility. Ich habe außer ihm noch zwei Hunde im Alter von 11 und 2 Jahren die verstehen sich super zusammen. Mittlerweile hat jeder von ihnen eine eigene Box, wo ich die abends einsperre. Aber selbst da pinkelt und kackt er rein. Abends gehen wir um ca. halb zwölf das letzte Mal raus und sollen dann bis morgens ca. sieben Uhr aushalten.


So langsam bin ich echt am verzweifeln. Ich hab es mit schimpfen versucht, mit nicht beachten und weiß einfach nicht, was ich noch machen soll. Beim TA waren wir schon und er ist kerngesund. Mir persönlich kommt es so vor als wenn er das extra macht um mich auf die Palme zu bringen. Anders kann ich mir das bald nicht mehr erklären. Ich hoffe es kann mir jemand Rat geben was ich noch machen oder ändern kann.

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Antworten(1)

  • Kerstin Gebhardt
    Kerstin Gebhardt (Hundetrainer)
    schrieb am 09.11.2020
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (0)

    Hallo Bibi, danke für Ihre eMail, die ich erst heute beantworten kann. Wenn Ihr Hund gesund ist und er trotzdem nicht stubenrein ist, kann es sein, dass er mit seinem Verhalten Aufmerksamkeit haben will, ja auch negative Aufmerksamkeit ist Aufmerksamkeit. Es kann aber auch sein, daß er markiert. Hunde können auch mit Kot markieren. In diesem Fall stimmt etwas mit der Rangordnung ist. Wenn er zusätzlich nachts macht und dass auch noch in seiner Box, dann kann es sein, daß er Trennungsangst hat. All dies sind aber nur Vermutungen. Ich würde Ihnen vorschlagen, sich an eine Fachfrau/-mann vor Ort zu wenden, der sich die Situation bei Ihnen und auch innerhalb der Familie mal genau anschaut und dann mit Ihnen zusammen überlegt, wie und was man verändern kann.

    Viele Grüße aus Düsseldorf

    Kerstin Gebhardt
    Hundepsychologin/-trainerin
    www.kerstin-gebhardt.de

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