Wie nimmt man sehr ängstlichem, ausgesetzten Welpen die Angst?

  
mma schrieb am 23.08.2021   
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Hallo,
wir haben seit 3 Tagen einen sehr ängstlichen Welpen (4 Monate) aus Rumänien vom Tierschutz adoptiert. (Dackelmix). Er , seine Geschwister und die Mama wurden an einer Autobahm ausgesetzt. Am 1. Tag hat er sich nur hinterm Sofa versteckt. Meine Töchter haben nun im Wohnzimmer ihr Bett aufgestellt, mittlerweile schläft er in ihrem Arm. Aber sobald jemand im Zimmer umhergeht versteckt er sich. Nur wenn er sich unbeobachtet glaubt, läuft er im Zimmer umher. Gassi gehen ist derzeit noch nicht möglich, er macht aufs Trainingspad. Wir haben noch eine 10 jährige Malteserdame, welche ihn mehr oder weniger ignoriert. Nur als er an ihren Fressnapf wollte hat sie ihn mit kurzem knurren verjagt. Was können wir tun das er seine Angst verliert. Die Dame vom Tierschutz meinte gegenüber Fremden ist er sehr misstrauisch. Auch bei lautem Sprechen oder schnellen Bewegungen zuckt er zusammen. Gruß M. Mattes

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Antworten(1)

  • Kerstin Gebhardt
    Kerstin Gebhardt (Hundetrainer)
    schrieb am 25.08.2021
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (0)

    Hallo, gut ist, daß Ihre Tochter im Wohnzimmer schläft und der kleine Welpe ja schon zu ihr etwas Vertrauen gefasst hat und bei Ihr schläft. Er ist ja erst wenige Tage da, Angst nehmen kann man nicht, der Hund muss die Erfahrung machen, daß er bei Ihnen sicher ist und ihm nichts schlimmes passiert. Vermeiden Sie erst einmal alles was ihm Angst macht, z.B. über ihn beugen, von oben nach ihm greifen, in eine Situation zwingen. Er schaut sich ja alles erst einmal aus der Entfernung an. Gut ist, wenn er neugierig ist und dies scheint ja der Fall zu sein, sonst würde er ja nicht unbeobachtet seine "Schutzzone" verlassen. Hunde aus dem Ausland brauchen anfänglich einen geregelten Tagesablauf, feste Strukturen und erst einmal viel Einfühlungsvermögen und Geduld. Ihre Malteserdame zeigt ja, wie es gemacht wird. Er muss kommen, ansonsten wird er ignoriert. Es gibt aber feste Regeln - Futternapf tabu - und in dem Fall sagt sie da ganz deutlich, was nicht geht.

    Viele Grüße aus Düsseldorf

    Kerstin Gebhardt
    Hundepsychologin/-trainerin
    www.kerstin-gebhardt.de

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