Ihre Hundetrainer-Sprechstunde

Wie kann ich das nachlaufen inter den Auto vermeiden

Thema: Allgemeines
  Nordrhein-Westfalen
Nico02092013 schrieb am 26.06.2016   Nordrhein-Westfalen
Angaben zum Hund: Schäferhund, männlich, nicht kastriert, Alter 1-5 Jahre

Wie kann ich das nachlaufen inter den Auto vermeiden

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Antworten(1)

  • Inge Büttner-Vogt
    Inge Büttner-Vogt (Hundetrainer)
    schrieb am 26.06.2016
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (1)

    Guten Abend,
    natürlich ist ein kurzer knapper Satz zu wenig, um Ihnen einen Rat zu geben. Warum läuft er einem Auto hinterher? Warum immer wieder? Was haben Sie unternommen, um es ihm zu zeigen, was Sie von ihm wollen? Mit Sicherheit tut er es aus Langeweile.
    Beginnen Sie Ihren Hund zu beschützen und zu führen. Hunde sind auffällig, wenn sie sich an unserer Seite nicht wohlfühlen und wenn sie uns nicht zutrauen, mit der Situation klar zu kommen.
    Bauen Sie Vertrauen auf:
    Ab sofort führen Sie: Der Hund geht an der Leine HINTER Ihren Füßen, sie gehen niemals auf einen Hund oder einen Menschen zu. Meistens liegt es am fehlenden Vertrauen zu uns. Sie vermitteln Ihrem Hund Sicherheit, indem Sie ihn immer beschützen. Schutz gibt es in allen Strukturen mit Eltern, Lehrern und Chefs – die guten machen uns sicher und gelassen, wir wissen, was wir tun sollen.
    Fremde fassen Ihren Hund vorerst nicht an und Sie vermeiden es, dass der Mensch Ihren Hund ansieht. Sie gehen Bogen und Kreise und lassen Ihrem Hund Zeit, sich – unter Ihren Schutz und an der Leine – in Ruhe anzunähern. Grundsätzlich ist Ihr Hund HINTER Ihren Füßen und wichtig: IHR KÖRPER IST OHNE AUSNAHME IMMER DAZWISCHEN!!!! Eine Hund an Hund-Begegnung geht grundsätzlich schief. Gehen Sie auch in die andere Richtung oder schirmen Sie ihn am Rand ab. Er sollte nichts mehr zu „erledigen“ haben – Sie führen und geben Richtung und Verhalten an.
    Bei Ihnen ist es vielleicht auch das Problem, dass Sie zu lange in die Situation hineingehen. Rufen Sie früher ab, leinen Sie früher an, seien Sie immer vorausschauend und ein bisschen fixer als Ihr Hund.
    Nehmen Sie Menschen, die Ihnen entgegenkommen, als „Übung“. Zeigen Sie Ihrem Hund, dass sie seine Furcht ernstnehmen. Alle Hunde in meinem Training haben es geschafft, als die Besitzer mit dem Schutzprogramm angefangen haben. Genauso gehen Sie an unbekannte Dinge heran – umkreisen unter Ihrem Schutz, mit Ihrem Körper dazwischen (!) gern ein Leckerchen, wenn es klappt – lassen Sie sich bitte viel Zeit, nicht nur „probieren“.
    Nach einer Weile wird Ihr Hund schon selbst an Ihre andere Seite gehen, weil er sich dort wohl fühlt und auf Ihren Schutz vertraut – das ist für Sie ein tolles Gefühl!
    Es wäre auch toll, wenn Sie nicht nur „Gassi-gehen“, sondern Ihren Hund geistig trainieren und beschäftigen, damit er sich nicht langweilt. Hierzu finden Sie alles auf meiner
    Homepage: www.hundimedia.de
    Bücher „Spiel und Spaß mit Hund“ und „Mehr Spiel und Spaß mit Hund“ Film:
    Nun haben Sie Vertrauen aufgebaut. Sie wissen, wie sie ihn beschützen und ihn beschäftigen können - er wird bald nicht mehr hinter Autos herlaufen, weil sie ihn an der Leine halten und ihn keiner Gefahr mehr aussetzen werden.
    Viel Erfolg
    Inge Büttner-Vogt

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