Ihre Hundetrainer-Sprechstunde

Was kann ich machen mein Hund bellt ständig andere hunde an!

Thema: Allgemeines
  Schleswig-Holstein
mareike-lulatsch schrieb am 27.11.2014   Schleswig-Holstein
Angaben zum Hund: Cocker Spanier Border colli Mischling, männlich, kastriert, Alter über 5 Jahre

Egal ob ein Hund auf der andern Straßen Seite ist oder hinter uns er bellt alle hunde an

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Antworten(1)

  • Inge Büttner-Vogt
    Inge Büttner-Vogt (Hundetrainer)
    schrieb am 28.11.2014
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (1)

    Hallo,
    Beginnen Sie Ihren Hund zu beschützen und zu führen. Ihr Hund ist unsicher und beißt/bellt alles weg – das ist seine Strategie, damit er seine Ruhe hat. Vermutlich ist er auch unterbeschäftigt und geht nur "Gassi".
    Ab sofort führen Sie: Der Hund geht HINTER Ihren Füßen, sie gehen niemals auf einen Hund oder einen Menschen zu. Meistens liegt es am fehlenden Vertrauen zu uns. Sie vermitteln Ihrem Hund Sicherheit, indem Sie ihn immer beschützen. Schutz gibt es in allen Strukturen mit Eltern, Lehrern und Chefs – die guten machen uns sicher und gelassen, wir wissen, was wir tun sollen.
    Fremde fassen Ihren Hund vorerst nicht an und Sie vermeiden es, dass der Mensch Ihren Hund ansieht. Sie gehen Bogen und Kreise und lassen Ihrem Hund Zeit, sich – unter Ihren Schutz und an der Leine – in Ruhe anzunähern. Grundsätzlich ist Ihr Hund HINTER Ihren Füßen und Ihr Körper dazwischen - eine Hund an Hund-Begegnung geht grundsätzlich schief. Gehen Sie auch in die andere Richtung oder schirmen Sie ihn am Rand ab. Er sollte nichts mehr zu „erledigen“ haben – Sie führen und geben Richtung und Verhalten an.
    Nehmen Sie Menschen, die Ihnen entgegenkommen, als „Übung“. Zeigen Sie Ihrem Hund, dass sie seine Furcht ernstnehmen. Alle Hunde in meinem Training haben es geschafft, als die Besitzer mit dem Schutzprogramm angefangen haben. Genauso gehen Sie an unbekannte Dinge heran – umkreisen unter Ihrem Schutz, mit Ihrem Körper dazwischen (!))) gern ein Leckerchen, wenn es klappt – lassen Sie sich bitte viel Zeit, nicht nur „probieren“.
    Schauen Sie auch auf meiner Homepage www.hundimedia.de nach meinen Büchern. Hier finden Sie jede Menge geistiges Training für einen spannenden Spaziergang ohne Bellerei oder Anspringen.
    Machen Sie nicht den Fehler, zum Ereignis zu schauen, Ihr Hund wird in die Richtung springen. Gehen Sie lieber in die Gegenrichtung - wenn Ihr Hund sicherer geworden ist und Ihnen mehr vertraut, werden Sie merken, dass er zu Ihnen aufschaut - ein wunderbares Gefühl,
    viele Grüße
    Inge Büttner-Vogt

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