Hallo, zuerst einmal müssen sie klarstellen, das SIE Chef beim Empfang von Besuchern sind. Nicht er.
Kommt Besuch, bringen sie ihn zu seinem Liegeplatz, machen sie ihn dort fest, damit er sich nicht losreißen kann und belohnen sie ihn dort mit etwas Supertollem, was er nur bekommt, wenn Besuch kommt.
Ansonsten hat er beim Besuch nichts zu suchen, wenn er sich so verhält wie im Moment.
Fremde Personen haben an seinem Körbchen auch nichts zu suchen, weisen sie ihren Besuch unbedingt darauf hin. Er wird vom Besuch nicht beachtet.
Schaffen sie klare Regeln für ihn, was er darf, wenn Besuch kommt ( in sein Körbchen gehen) und was nicht (Besuch "belästigen"). SIE übernehmen die Kontrolle,wenn Besuch kommt. Er hat nichts zu entscheiden. Vielleicht können sie mit einem guten Boxentraining einen sicheren Rückzugsort für ihren Hund schaffen, der als Ruheplatz und Verwahrort dient. Dann muß er auch keinen Maulkorb tragen weil man die Box zu machen kann. Er kann nicht raus und Unbefugte können nicht an ihn ran, aber er wird nicht völlig ausgesperrt.
Managen sie diese Situationen, bevor es zu einem Beißvorfall mommt, weil sie mal nicht aufgepasst haben und sie dann richtig Ärger bekommen. Kliniken müssen Bißverletzungen melden.
Sollte ein Unbefugter die Wohnung betreten, wenn sie nicht da sind, wird er sein Revier trotzdem verteidigen.
Wenn sie alleine nicht weiter kommen, wenden sie sich an einen Hundetrainer mit der Zusatzausbildung zum Verhaltensberater. Adressen finden sie z.B. auf den Seiten des BHV unter www.hundeschulen.de
Mit freundlichen Grüßen Sabine Kutschick
zertifizierter Hundetrainer/Verhaltensberater IHK/BHV