Stubenrein und andere Hunde

Thema: Allgemeines
  
Maryluna schrieb am 05.05.2017   
Angaben zum Hund: Es gibt keine weitere Details zu dieser Frage

Hallo,
ich habe jetzt ein halbes Jahr ein mini-chihuahua Mischling- in ein paar Tagen wird sie 1 Jahr alt, ich kann machen was ich will, aber ich bekomme sie einfach nicht stubenrein - meine Tierärztin meinte das es hunde gibt die es einfach nicht hin bekommen " Bescheid" zu sagen... Hätten Sie da vllt ein Tipp für mich ? Und meine 2.frage wäre, warum sie nicht mit anderen Hunden so wirklich klar kommt? Mit den Hunden von Freunden geht es einigermaßen - könnte aber auch besser sein ... fremde hunde ist manchmal ganz schlimm, entweder fängt sie gleich an zu bellen oder auch mal garnichts

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Antworten(3)

  • Ellen Mayer
    Ellen Mayer (Hundetrainer)
    schrieb am 06.05.2017
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (0)

    Hallo,
    Ihre Hündin hat vielleicht noch nicht gelernt. sich zu melden, wenn sie sich lösen muss. Wenn sie draußen nichts macht, vergisst sie es wahrscheinlich, weil sie nur am schnuppern ist oder sonst aufregenderes zu tun hat. Suchen Sie einen für Hunde langweiligen Platz und bleiben dort mit ihr stehen, bis sie sich gelöst hat. Erst dann gehen Sie weiter.
    Mein Rat: "Zäunen" Sie einen kleinen Bereich z. B. mit einem Kinderlaufstall ab, wenn Sie die Hündin nicht beobachten können.
    Gehen Sie nach jedem Füttern, Spielen und Aufwachen der Kleinen sofort raus. Wenn sie dann was macht, ganz überschwänglich loben und belohnen. Auch, wenn sie unruhig wird, sich im Kreis dreht und auf dem Boden schnuppert, sofort raus.
    Nachts würde ich sie an eine Box gewöhnen. Fangen Sie langsam damit an, machen Sie ihr die Box mit Leckerchen schmackhaft. Schließen Sie die Tür am Anfang noch nicht, erst, und auch dann nur kurz, wenn sie sich in der Box entspannt. Sie lernt dann, sich zu melden weil Hunde selten ihren Schlafplatz beschmutzen.
    Sehr wichtig ist, dass Sie die Kleine nicht schimpfen oder gar bestrafen, wenn doch einmal ein Malheur passiert. Sie wird dann meinen, es sei verboten, sich zu lösen, unsicher bis ängstlich werden und heimlich ihr Geschäft verrichten.
    Zu dem Problem mit anderen Hunden kann ich Ihnen nur raten, wenn ich etwas mehr dazu weiß? Reagiert sie nur an der Leine so aggressiv oder auch im Freilauf? Beschreiben Sie mir doch einmal solch eine Situation. Wichtig wäre dabei, zu erfahren, wie Sie reagieren.

    Auf Ihre Antwort freut sich
    Ellen Mayer
    www.lesloups.de

  • Maryluna
    Maryluna
    schrieb am 06.05.2017

    Sie macht auch drausen ihre "Geschäfte" so ist das js nicht, aber trotzdem macht sie mir immer noch in die wohbung. Aber ich werde das mal mit der Box versuchen.
    Und mit dem bellen ist das unterschiedlich wie schon geschrieben und da ist es auch egal ob mit oder ohne leine... mal bellt sie und zeigt zähne und mal nicht, manchmal hat sie aber auch garkeine probleme mit hunden - nicht mal wenn einer sie beschnuppert.... ich zieh luna an der leine immer zurück und geh dann weiter mit ihr... wo ich sie her habe hat die frau gesagt sie mit dem anderen hund nicht klar gekommen ist, wir hatten dann gefragt was passiert ist und da hat sie nur gesagt dass das nicht passt, könnte es sein das sie sonst angst vor hunden hat wenn sie vllt von dem hund gebissen wurden ist ?
    Lg Marie

  • Ellen Mayer
    Ellen Mayer (Hundetrainer)
    schrieb am 07.05.2017
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (1)

    Hallo Marie,
    es kann natürlich sein, dass die Kleine Angst hat, das ist oft bei sehr kleinen Hunden der Fall. Umso wichtiger ist es, dass sie sich von Ihnen beschützt fühlt. Deswegen hatte ich auch gefragt, wie Sie reagieren. Weitergehen ist in Ordnung. Allerdings sollten Sie das wortlos tun, also nicht locken ("Komm, wir gehen weiter, es passiert doch nichts" oder ähnliches) oder schimpfen, auch nicht "Aus"; "Nein" u.s.w.. Sie schreiben, die Kleine reagiert nicht bei allen Hunden so. Das hängt ganz sicher damit zusammen, wie der andere Hund sich der Kleinen nähert. Ist er selbst aufgeregt oder stürmisch, bekommt sie Angst und will sich wehren. Das ist dann Ihre Aufgabe: Beobachten Sie die Hunde, die zu Ihrer Hündin kommen, stellen sich notfalls zwischen die beiden Hunde und schicken den anderen Hund weg.

    Viel Erfolg..
    Ellen Mayer
    www.lesloups.de

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