Pubertier stresst ersten Hund

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Lady L. schrieb am 15.05.2023
Guten Tag, ich habe zwei männliche und intakte Golden Retriever, der ältere ist Drei Jahre alt und der jüngere Ein Jahr (beide von klein auf bei mir). Der jüngere kämpft furchtbar gegen die Hormone und berammelt und schleckt den älteren kontinuierlich. Der ältere macht das hin und wieder auch bei ihm, aber nicht in diesem extremen Ausmaß. Wenn der ältere einfach in Ruhe Liegen möchte, drängt er sich auf und patscht mit der Pfote um ihn zum Aufstehen zu bewegen. Ich versuche mit einer Mönchspfeffer Kur den kleinen zu unterstützen, da er so hoch fährt und ich noch Angst bekomme, er fällt gleich um oder überhitzt total. Auch zusammen Gassi gehen ist eine Qual, er zieht wie verrückt um den älteren nicht aus den Augen zu verlieren und selbst da besteigt er ihn, von hören gar keine Spur mehr, was ja gerne in Pubertät ist. Der ältere hat einen Ruheplatz, wenn es ihm zuviel wird und der kleine akzeptiert es überwiegend in da in Ruhe zu lassen. Liegt aber auf der Lauer um ihn wirklich sofort anzufangen, wenn der ältere aufsteht um ihn wieder zu berammeln. Der jüngere hat soviel Stress und ich finde keine Möglichkeit ihn zur Ruhe zu bekommen. Der ältere hat zum Stressabbau ein sehr großes Kuscheltier und den nutzt er auch, sonst nichts. Beide berammeln sonst nichts anderes. Der kleine auch keine Kuscheltiere.
Es gibt kein aggressives Verhalten untereinander, die zwei spielen, raufen, kuscheln, fressen und lernen zusammen. Vor der Pubertät lag die Orientierung des kleinen sehr stark an mir, aktuell sehr auf den älteren und er kann Übungen, wo der ältere dabei ist, nicht folgen. Wie kann ich die Sache angehen um beide zu unterstützen und zu führen? Ein entspanntes gemeinsames Gassi gehen wäre natürlich auch ein Ziel.

Vielen Dank und liebe Grüße
1 Antwort
Guten Tag, ich sage Ihnen ganz ehrlich, dass ich genau aus diesen Gründen eine große Freundin einer Kastration bin. Sie können ihn mit nichts ablenken, ich finde, er quält sich mit seinen Hormonen herum, hat keinen Spaß mehr am Leben. Sollte eine heiße Hündin kommen, darf er auch nicht seinen "Spaß" haben, sondern Sie müssen ihn zurückhalten: Pfui, nein aus!

Ich habe schon viele Menschen überzeugt und ohne Ausnahme haben sie bestätigt: Hätten wir es nur früher gemacht. Das ist die eine Seite.
Die andere Seite ist, dass Sie, wenn Sie es nicht wollen, gegen die Hormone anerziehen müssen, und das ist sehr schwierig: Gehen Sie dazwischen, wenn sie rammeln, versuchen Sie sie abzulenken. Er KANN nicht hören, er ist in einer anderen Welt. Wenn er rausgeht hat er nur eines im Kopf: Rammeln. Auch bei Menschen geht es nicht, gegen die
Hormone anzugehen. Überlegen Sie eine chemische Kastration für beide und schauen Sie nach der Wartezeit, was es mit Ihrem gemeinsamen Leben macht...
viele Grüße
Inge Büttner-Vogt
www.hundimedia.de
hier gibt es auch einen Artikel zur Kastration
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