Ihre Hundetrainer-Sprechstunde

Mein pei wir immer gegen gtössere rüden agressiv

Thema: Allgemeines
Schrei123 schrieb am 28.05.2016
Angaben zum Hund: Shar Pei, männlich, nicht kastriert, Alter 1-5 Jahre

Wie kann ich das abstellen das er immer agressiv gegenüber anderen rüden wird

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Antworten(1)

  • Sabine Kutschick
    Sabine Kutschick (Hundetrainer)
    schrieb am 02.06.2016
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (1)

    Hallo, übernehmen sie mehr die Führung. Ab heute gilt: SIE bestimmen draussen, was, wann , wo , wie und mit wem geschieht.
    SIE bestimmen, zu wem er Kontakt aufnehmen darf. SIE bestimmen die Richung beim Gassigehen. SIE bestimmen, wann draussen gespielt wird.
    Sozialpartner für ihren Hund sind in erster Linie sie. Andere Hunde können sein, müssen aber nicht. Wenn sie wissen, dass er so reagiert, lassen sie ihn nicht zu anderen Hunden hin. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis er auf ein Gegenüber trifft, welcher ihm ernsthaften Schaden zufügt, da er sich das Benehmen ihres Hundes nicht bieten läßt.
    Vermeiden sie deshalb unnötige Hundekontakte, gerade mit anderen Rüden. Für ihren Hund werden Hundebegegnungen sonst noch richtiger Stress. Dies kann sich auch zu einer gepflegten Leinenaggression entwickelen. Wenn sie einige Hunde haben, mit denen er sich versteht und es keinen Stress gibt, reicht dies für ihn als Sozialkontakt.
    Versuchen sie ihn bei Hundebegegnungen abzulenken und auf sich zu konzentrieren. Wenn es nicht klappt wäre es gut, wenn sie die Distanz erhöhen, damit er sich besser auf sie konzentrieren kann. Nehmen sie ein besonderes Spielzeug/ Leckerli mit, welches für ihn sehr interessant ist.
    Wenn ein fremder Hund kommt - agieren sie. Ziehen sie die Aufmerksamkeit des Hundes auf sich, belohnen sie ihn. Es soll für ihn ein Ritual werden: ein Hund kommt - ich wende mich zu Frauchen um und bekomme dafür etwas tolles. Ich kann sie ignorieren, dies lohnt sich mehr für mich als sie anzubellen.
    Belohnt wird er aber nur, wenn er leise ist und sich zu ihnen wendet. Macht er Rabbatz, hat er Pech und bekommt gar nichts: keine Aufmerksamkeit, kein "Sitz oder Komm her" für das er belohnt wird. Sie gehen einfach weiter.
    Vielleicht finden sie auch eine Hundeschule, wo sie eine Möglichkeit der Beschäftigung für sich und ihren Hund finden (Dummy/Mobility o.ä.) Dies fördert ihre Position als Rudelführer, läßt sie als Mensch - Hund - Team zusammenwachsen und der Hund hat Spaß und keinen Stress in Gegenwart anderer Hunde.

    Mit freundlichen Grüßen Sabine Kutschick
    zertifizierter Hundetrainer/Verhaltensberater IHK/BHV

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