Deine Hundetrainer-Sprechstunde

Hund springt und bellt Autos an und hat Angst vor Fremden Leuten

Thema: Allgemeines
  Niedersachsen
Stefanie Böker schrieb am 27.07.2016   Niedersachsen
Angaben zum Hund: weißer Schäferhund mix, männlich, nicht kastriert, Alter 3-12 Monate

Unser Bobby ( 9 Monate alt , aus Rumänien) springt und bellt ständig vorbeifahrende Autos an und hat Angst vor Fremden Leuten. Das Problem ist allerdings jetzt erst aufgetaucht. Als Bobby mit 4 Monaten zu uns gekommen ist, hat er dieses Verhalten nicht gezeigt , im Gegenteil, er wollte die Fremden sogar immer " begrüßen ". Er war auch 3 Monate regelmäßig in der Hundeschule und hat keine Probleme mit anderen Hunden. Wir denken jetzt ,dass irgendwas schlimmes für ihn passiert sein muss warum Bobby jetzt so reagiert.... Ich habe ihn auch schon mal versucht mit einem Leckerlie was er besonders mag abzulenken wenn ein Auto sich näherte, das hat 2 mal wunderbar geklappt aber beim 3. Auto wurde auch das Leckerlie wieder uninteressant und das Auto musste er wieder anspringen. Er fixiert sich richtig auf alles was ihm entgegen kommt und es wird immer schwerer ihn da rauszuholen. Ich weiß nicht weiter und würde mich sehr über Ihre Hilfe freuen !

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Antworten(1)

  • Ellen Mayer
    Ellen Mayer (Hundetrainer)
    schrieb am 15.08.2016
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (1)

    Hallo,
    wenn Sie versuchen, Bobby mit Leckerlies abzulenken, machen Sie sich unglaubwürdig, werden zum Futterautomaten. Leckerlies sollten zur Belohnung dienen, nie zum Ablenken. Sie haben ihn praktisch für sein Verhalten belohnt, dadurch wird dieses Verhalten immer schlimmer.
    Besser ist es, den Hund souverän und ruhig zu führen, weshalb das Problem wahrscheinlich, wie in den meisten Fällen, an der fehlenden Leinenführigkeit liegt. Achten Sie darauf, dass Ihr Hund immer hinter oder neben Ihnen an lockerer Leine geht. Dann führen nämlich Sie und der Hund muss nicht regeln wenn z. B. ein Auto kommt.
    Wenn Sie an entgegenkommenden Autos oder Leuten vorbeigehen, versuchen Sie Ruhe auszustrahlen d. h. nicht reden, nicht schimpfen und nicht die Leine krampfhaft kürzer halten. Das alles veranlasst Ihren Hund nämlich, sich noch mehr aufzuregen.
    Üben Sie aber vor allem die Leinenführigkeit. Lassen Sie sich NIE von Ihrem Hund wohin ziehen, auch nicht, wenn er wo schnuppern, sich lösen oder Bekannte begrüßen will. Wenn er zieht, bleiben Sie stehen, bis die Leine wieder locker ist, oder Sie drehen um und gehen in eine andere Richtung.

    Viel Erfolg..
    Ellen Mayer
    www.lesloups.de

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