Ihre Hundetrainer-Sprechstunde

Hund bellt andere Hunde und Menschen ständig an

Thema: Allgemeines
  Baden-Württemberg
Alex.Livi schrieb am 07.04.2015   Baden-Württemberg
Angaben zum Hund: Männlicher Chinese crested, weiblicher Mischling Hund , männlich, kastriert, Alter 1-5 Jahre

Hallo, wir haben 2 Hunde, einen reinrassigen Chinese crested und einen mischlingshund, wenn ich alleine mit beiden spazieren bin, dann bellen die beiden jeden Hund und fast jeden vorbei laufenden Menschen an! Ich kann die beiden manchmal nicht zurück halten, da ich auch im 9 Monat schwanger bin! Wenn wir aber zusammen mit meinem
Mann laufen dann hat er die beiden mehr oder weniger unter Kontrolle! Das heißt der Chinese crested läuft mit mit und der mischlingshund mit meinem
Mann jedoch bellt meistens nur noch dann der Chinese crested! Ist das ein falschen Verhalten von uns?? Wie können wir das Problem trainieren? Früher waren wir noch oft auf Hunde Spielplätzen da waren die beiden entspannter jedoch nach dem
Umzug ist das nicht mehr möglich (zu weit) auch haben wir das Problem das der Chinesen crested nachts öfters in die Wohnung pinkelt obwohl wir abends spät noch Gassi laufen! Kann er hier seine Blase nicht unter Kontrolle halten?? Ich wäre so dankbar für ihre Hilfe, den es belastet mich sehr und es ist ja auch Stress für die Hunde!

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Antworten(1)

  • Ellen Mayer
    Ellen Mayer (Hundetrainer)
    schrieb am 07.04.2015
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (1)

    Hallo Alex,
    so wie es aussieht, führt Ihr Mann die Hunde und Sie werden von den Hunden geführt. Hunde brauchen unsere Führung, sonst müssen sie die übernehmen und sind damit überfordert. Führung heißt zuerst einmal, an der Leine geht der Mensch vor, der Hund folgt oder geht an der Seite. Meistens sieht es aber so aus, dass der Mensch dem Hund mit ausgestrecktem Arm überall hin folgt. Also führt der Hund das Rudel an und muss auch regeln. Das macht er, überfordert, wie er ist, mit Bellen. Andere Hunde reagieren ängstlich, manche sind ängstlich und bellen deswegen.
    Führung heißt aber auch, selbst zu regeln und nicht den Hund Entscheidungen treffen zu lassen. Gehen Sie nicht auf Forderungen (Spielen, Streicheln, Füttern) des Hundes ein. Der Rudelführer fordert, die Untergebenen gehen darauf ein. Setzen Sie Ihre Forderungen (Kommandos) souverän und ruhig durch.
    Wenn Sie Ihr Verhalten den Hunden gegenüber in dieser Richtung ändern, können die sich auf Sie verlassen und müssen nicht ununterbrochen auf Sie aufpassen. Das heißt nicht, dass Sie jetzt die Hunde lieblos behandeln sollen, nicht mehr streicheln oder spielen, Es heißt nur, dass ALLES von Ihnen ausgehen sollte.

    Viel Erfolg wünscht Ihnen
    Ellen Mayer
    www.lesloups.de

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