Ihre Hundetrainer-Sprechstunde

Hündin knurrt wenn Baby krabbelt....und Hunde bellen ständig..

Thema: Allgemeines
  Bayern
dre067 schrieb am 14.09.2015   Bayern
Angaben zum Hund: Zwergpinscher, weiblich, nicht kastriert, Alter 1-5 Jahre

Hallo ich habe 2 Fragen die erste ist was kann ich tun das meine Hündin nicht mehr mein Baby ab knurrt wenn sie krabbelt oder sich überhaupt vortbewegt. ..Habe es schon mit schimpfen versucht oder habe sie mit ein bezogen aber nichts hilft...und die zweite Frage ist meine Hunde bellen bei jeder Kleinigkeit ob es klingelt oder ob nur jemand kommt...

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Antworten(1)

  • Inge Büttner-Vogt
    Inge Büttner-Vogt (Hundetrainer)
    schrieb am 15.09.2015
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (1)

    Hallo,
    um Gottes Willen - Ihr Krabbelbaby ist kein Mensch für Ihren Hund sondern "Beute".
    Schützen Sie Ihr Kind und Ihre Hunde - Sie verzeihen es sich nie, wenn Ihr Baby geknappt wird - und Sie sind immer schuld! Das Baby verhält sich für den Hund "komisch", Sie helfen nicht und schreiten nicht ein, also kanppt der Hund, wie er einen Welpen/Junghund knappen würde.
    Zuerst einmal ist Ihr Hund eifersüchtig, er glaubt, Sie durch den neuen "Welpen" verloren zu haben und will ihn vertreiben - das kann für das Baby lebensgefährlich sein - besonders wenn Sie auch nur eine Sekunde die beiden allein lassen. Niemals!!! Bis zum 6. LJ auf keinen Fall!!!!
    Ihren Hunden fehlt Ihr Schutz und ein bisschen Erziehung. Nur zum Bellen an der Tür, das andere müsste man neu "behandeln":
    beschützen Sie Ihren Hund und "sagen" Sie ihm, dass Sie Besuch haben:
    Nehmen Sie ihn an die Leine, HINTER Ihren Körper, da bleibt er, bis der Besuch sitzt.
    Wichtig ist, dass Sie Ihrem Hund zeigen, dass er nichts zu erledigen hat. Bleiben Sie stur!
    Wenn er vor Ihre Füße gerät, haben Sie verloren. Wenn sie ihn zu früh von der Leine lassen auch.

    Bestellen Sie sich einen Klingler. Ihr Hund bellt, Sie rufen ihn von der Tür weg und nehmen ihn an die Leine HINTER!!! Ihre Füße, sonst klappt es nicht. Sie halten Sie die ganze Zeit abgeschirmt und zeigen hr, dass Sie Besuch haben und die Situation im Griff. Der Besuch kommt rein, er bleibt an der Leine – er hat nichts mehr zu erledigen. Machen Sie es ein paar Mal hintereinander. Wichtig ist Ihre sichere Körpersprache: Mein Besuch, mein Gast, meine Wohnung!! Sie wissen schon...

    Wenn es besser klappt, setzen Sie ihn an der Leine auf eine Decke. Üben Sie es mit einer Person sehr sehr oft, immer wieder, bis Ihre Körpersprache klappt, Sie sich sicher bewegen – dann weiß der Hund, dass Sie allein in der Lage sind Haus und Hof zu verteidigen.
    Denken Sie an den Schutz Ihres Babys - keine Experimente,
    viele Grüße
    Inge Büttner-Vogt

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