Deine Hundetrainer-Sprechstunde

Einige "Probleme"

Thema: Allgemeines
  
Jenny_Penny schrieb am 03.08.2016   
Angaben zum Hund: Es gibt keine weitere Details zu dieser Frage

Hallo lieber Hundetrainer ☺
2008 habe ich meinen Hund(mit 16 Wochen), den Olli, aus dem Tierheim geholt.
Anfangs war Alles super, aber mit ca einem halben Jahr ging es los das er anfing Männer anzubellen und später auch nach ihnen schnappte.
Von Jahr zu Jahr wurde es schlimmer.Er ging dann auch auf andere Hunde los und sobald eine Person ängstlich auf ihn wirkte bzw sich mit mir unterhielt wurde er aggressiv.
Zu Hause ist er eigendlich ein ruhiger und lieber Hund, auch wenn er Menschen richtig kennengelernt hat, ist er super artig.
Aber er versucht ständig sich zwischen mir und meinem Partnerschaft zu drängen?Wenn wir kuscheln oder uns küssen, dann "meckert" er oder reitet auf.Das gleiche passiert auch, wenn mein Partner und ich oder mein Sohn rumtoben.
Alleine bleiben kann er auch nicht, dann winzelt und bellt er.
Habe so einiges versucht das alles auf die Reihe zu bekommen, aber es ist wirklich schwierig mit ihm.
Könnt ihr mir Vllt ein paar Tipps geben?
Ich denke daß es bei ihm auch keine Aggressivität anderen gegenüber ist, sondern eher Angst, aber Vllt täusche ich mich ja auch.
Wäre lieb wenn ihr mir antwortet?

LG
Jenny

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Antworten(1)

  • Ellen Mayer
    Ellen Mayer (Hundetrainer)
    schrieb am 04.08.2016
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (1)

    Hallo Jenny,
    soweit ich das aus der Entfernung beurteilen kann, sieht Ihr Hund Sie und auch Ihre Wohnung als sein Eigentum an. Sowas passiert, wenn der Hund kaum Grenzen und Regeln kennt und auch nicht geführt wird. Er muss dann selbst die Rolle als "Rudelführer" übernehmen, was natürlich nicht gut gehen kann.
    Grenzen sind z. B. wenn der Hund etwas von Ihnen fordert, wie Streicheleinheiten, spielen oder Futter, ignorieren Sie es.
    Springt der Hund von sich aus auf Bett oder Sofa, wird er sanft weggedrückt. Er darf dort nur hin, wenn Sie es erlauben.
    SIE agieren, der Hund reagiert, NIE umgekehrt. Dann sind Sie der "Boss". Wenn es umgekehrt ist, wie jetzt, ist es der Hund.
    Natürlich kann er dadurch auch nicht alleine bleiben, er kann ja dann sein "Eigentum" nicht beobachten.
    Üben Sie mit ihm das alleine bleiben, indem Sie immer mal wieder tagsüber rausgehen, Türe schließen, sofort wieder reinkommen, den Raum durchqueren, wieder raus, Türe zu, wieder rein u.s.w., ca. 10 Minuten lang mehrmals am Tag. Bitte den Hund dabei nicht beachten, einfach rausgehen und rein kommen. Der Hund soll dieses "Spiel" mit der Zeit zum Gähnen langweilig finden, erst dann kann er entspannen. Wenn Sie merken, dass er entspannter ist, steigern Sie die Zeit draußen in ganz kleinen Schritten. Wenn er sich aufregt, wieder kürzer draußen bleiben.
    Wenn das funktioniert, ziehen Sie sich an, gehen raus und kommen sofort wieder rein. Auch hier steigern Sie dann die Zeit draußen.
    Sehr wichtig: Keine Verabschiedung und keine Begrüßung. So lernt der Hund, dass es vollkommen normal ist, wenn Sie gehen.

    Viel Erfolg..
    Ellen Mayer
    www.lesloups.de

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