Ihre Hundetrainer-Sprechstunde

Bellt so bald er Hunde sieht o.riecht

Thema: Allgemeines
Hexe14 schrieb am 24.03.2015
Angaben zum Hund: Golden Retriever, männlich, kastriert, Alter 1-5 Jahre

Unser Buddy ist ca.3Jahre alt und wir haben ihn seid August2014aus einer Tötungsstation in Kroatien.Anfangs haben ihn Hunde nicht interesiert man konnte an denen vorbeigehen ohne eine reagtion von ihm.Ich muss noch sagen er ist ein Golden Retriever!Doch mit der Zeit worde er mutiger und fing ab und an zu bellen,mitlerweile macht er es sobald er einen Hund riecht.Also im Dezember bekam er einen Kastrationchip,seid her ist es verstärk das bellen.Er hat halt auch vor vielem Angst,rascheln der Mülltüten,Besen,Staubsauger,Motorräder ist total gestresst wenn er an einer viel befahrenen Strasse lang geht.Aber aggresiv ist er nicht.Ich glaube es ist pure unsicherheit.Ich habe noch eine ältere Hündin Jack Russel mix,wenn sie dabei ist fühlt er sich stärker ganz klar.Weil sie geht gegen jeden Hund.

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Antworten(1)

  • Inge Büttner-Vogt
    Inge Büttner-Vogt (Hundetrainer)
    schrieb am 24.03.2015
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (1)

    Hallo,
    Beginnen Sie Ihren Hund zu beschützen und zu führen. Ihr Hund ist unsicher und beißt/bellt alles weg – das ist seine Strategie, damit er seine Ruhe hat.
    Ab sofort führen Sie: Der Hund geht HINTER Ihren Füßen, sie gehen niemals auf einen Hund oder einen Menschen zu. Meistens liegt es am fehlenden Vertrauen zu uns. Sie vermitteln Ihrem Hund Sicherheit, indem Sie ihn immer beschützen. Schutz gibt es in allen Strukturen mit Eltern, Lehrern und Chefs – die guten machen uns sicher und gelassen, wir wissen, was wir tun sollen.
    Fremde fassen Ihren Hund vorerst nicht an und Sie vermeiden es, dass der Mensch Ihren Hund ansieht. Sie gehen Bogen und Kreise und lassen Ihrem Hund Zeit, sich – unter Ihren Schutz und an der Leine – in Ruhe anzunähern. Grundsätzlich ist Ihr Hund HINTER Ihren Füßen und wuchtig: IHR KÖRPER IST OHNE AUSNAHME IMMER DAZWISCHEN!!!! Eine Hund an Hund-Begegnung geht grundsätzlich schief. Gehen Sie auch in die andere Richtung oder schirmen Sie ihn am Rand ab. Er sollte nichts mehr zu „erledigen“ haben – Sie führen und geben Richtung und Verhalten an.
    Nehmen Sie Menschen, die Ihnen entgegenkommen, als „Übung“. Zeigen Sie Ihrem Hund, dass sie seine Furcht ernstnehmen. Alle Hunde in meinem Training haben es geschafft, als die Besitzer mit dem Schutzprogramm angefangen haben. Genauso gehen Sie an unbekannte Dinge heran – umkreisen unter Ihrem Schutz, mit Ihrem Körper dazwischen (!) gern ein Leckerchen, wenn es klappt – lassen Sie sich bitte viel Zeit, nicht nur „probieren“.
    Trainieren Sie ihn vor allem aus geistig, das hilft sehr viel!
    Homepage: www.hundimedia.de
    Bücher „Spiel und Spaß mit Hund“ und „Mehr Spiel und Spaß mit Hund“ Film: „Der Weg ist das Ziel: 222 Möglichkeiten den Hund zu beschäftigen.
    Viele Grüße
    Inge Büttner-Vogt

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