Deine Hundetrainer-Sprechstunde

Anspringen von Freunden und Familie

Thema: Allgemeines
  Bayern
Nika Stein schrieb am 11.09.2016   Bayern
Angaben zum Hund: Australian Shepherd, weiblich, nicht kastriert, Alter 3-12 Monate

Guten Tag,
meine Aussiehündin 6 Monate, springt zur Begrüßung und als Aufforderung gerne an Personen hoch.
Wie soll ich reagieren?
Anfangs funktionierte Ignorieren und wegdrehen. Mittlerweile hört sie nicht mehr auf und läuft um die Person herum und springt dann erneut hoch.
Konsequent ablenken und absitzen lassen lässt sich im Alltag nicht so konsequent durchführen, dass es Wirkung zeigen könnte.
Momentan reagiere ich relativ hilflos mit "Runter" Handbewegung zum Platz und Loben wenn sie wieder unten ist. Die angesprungene Person soll, wenn ich nicht in "Hundegreifnähe" bin den Hund sanft nach unten drücken (Handbewegung gegen die Stirn des Hundes).
Meiner Mutter gelingt es meist sie am Geschirr so fest zu halten, dass sie nicht Hochspringen kann.
Wenn ich daneben stehe, greife ich sie am Geschirr und halte sie unten, bzw. drücke sie am Kopf nach unten, wenn sie schon hochgesprungen ist.
Was kann ich tun?
Kann ich darauf hoffen, dass es mit dem Älter werden besser wird?
Wie soll ich reagieren?
Und was soll ich den Personen in meinem Umfeld sagen, wie sie reagieren sollen?
Vielen Dank für die Hilfe schon einmal im Vorhinein!

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Antworten(1)

  • Ellen Mayer
    Ellen Mayer (Hundetrainer)
    schrieb am 11.09.2016
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (1)

    Hallo,
    Sie schreiben, im Alltag lässt sich das ablenken und absitzen nicht so konsequent durchführen. Das ist das Problem: In der Hundeerziehung sollte nicht im Alltag geübt werden sondern immer zuerst ohne Ablenkung und in Ruhe.
    Meistens, wenn Hunde Menschen anspringen und sich nicht davon abhalten lassen, hängt das damit zusammen, weil die Leute zuviel reden (aus,nein,runter u.s.w.) Der Hund
    versteht das nicht und regt sich nur noch mehr auf. Besser ist immer, zu handeln. Entweder nehmen Sie Ihren Hund an die Leine und halten ihn kommentarlos hinter sich, damit er den Besuch nicht erreichen kann. Oder Sie stellen sich zwischen Besuch und Hund und drängen den Hund, auch wieder kommentarlos, weg.
    Zusätzlich können Sie auch mit dem Hund üben, an einen festen Platz zu gehen und dort zu bleiben, bis Sie ihm erlauben, den Platz wieder zu verlassen. Üben Sie das zuerst ohne, später mit eingeweihten Besuchern.

    Liebe Grüße
    Ellen Mayer
    www.lesloups.de

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