Ihre Hundetrainer-Sprechstunde

Husky öfter allein zu Hause

  Sachsen
colier 74 schrieb am 30.03.2016   Sachsen
Angaben zum Hund: Husky, männlich, nicht kastriert, Alter 3-12 Monate

Meine Tochter hat ein Husky den sie durch ihre Lehre über den Tag allein lassen muss.. Er macht ihr aus Protest in die Wohnung nimmt Dinge die er erreichen kann auseinander und hört überhaupt nicht wenn sie Befehle erteilt...was kann man tun damit er sich benimmt und sie einfach besser zu Recht kommt

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Antworten(1)

  • Ellen Mayer
    Ellen Mayer (Hundetrainer)
    schrieb am 31.03.2016
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (1)

    Hallo,
    ein Hund, genau wie ein Mensch, muss lernen. Wenn Ihre Tochter also dem Hund Befehle erteilt und der Hund reagiert nicht, hängt es womöglich damit zusammen, dass der Hund nicht gelernt hat, was Ihre Tochter von ihm möchte. Das ist ähnlich, als würde Ihnen jemand etwas auf Suaheli sagen. Wenn Sie es nicht gelernt haben, werden Sie es wohl auch nicht verstehen. Man sollte einem Hund immer zuerst, in Verbindung mit dem Kommando, ZEIGEN, was man von ihm möchte. Das sollte geduldig und mit ruhigem Tonfall geschehen, dann wird der Hund es auch verstehen und befolgen.
    Genauso sollte das Alleine bleiben geübt werden. Hunde sind Rudeltiere und höchst ungern alleine. Deshalb sollte auch das ihnen in langsamen Schritten beigebracht werden.
    Üben Sie, oder Ihre Tochter, mit ihm das Alleinebleiben, indem Sie immer mal wieder tagsüber rausgehen, Türe schließen, sofort wieder reinkommen, den Raum durchqueren, wieder raus, Türe zu, wieder rein u.s.w., ca. 10 Minuten lang mehrmals am Tag. Bitte den Hund dabei nicht beachten, einfach rausgehen und reinkommen. Der Hund soll dieses "Spiel" mit der Zeit zum Gähnen langweilig finden, erst dann kann er entspannen. Wenn Sie merken, dass er entspannter ist, steigern Sie die Zeit draußen in ganz kleinen Schritten. Wenn er sich aufregt, wieder kürzer draußen bleiben.
    Wenn das funktioniert, ziehen Sie sich an, gehen raus und kommen sofort wieder rein. Auch hier steigern Sie dann die Zeit draußen.
    Sehr wichtig: Keine Verabschiedung und keine Begrüßung. So lernt der Hund, dass es vollkommen normal ist, wenn Sie gehen.

    Viel Erfolg..
    Ellen Mayer
    www.lesloups.de

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