Ihre Hundetrainer-Sprechstunde

Was tut man bei Trennungsanst bzw. Kontrollzwang ?

MHeyer schrieb am 30.10.2015
Angaben zum Hund: Chihuahua, männlich, nicht kastriert, Alter 1-5 Jahre

ich habe mal eine Frage bzgl. meines kleinen Chihuahua Rüden ( wird 2 Jahre alt ).
Ich habe mit ihm leider das große Problem , dass er nicht allein bleiben kann und ständig ruhelos hin und her läuft, jault wie ein Wölfchen und bellt. Dies Verhalten zeigt er sobald ich die Wohnung verlasse, auch wenn mein Mann oder mein Sohn noch zu Hause sind. In der Wohnung läuft er mir in jeden Raum nach oder legt sich so hin, dass er überblicken kann in welchem Zimmer ich bin. Sobald ich mich im Bad anziehe beginnt er schon leise zu fiepen und hat Angst, dass er nicht mit kann. Gehe ich aber hier einfach nur im Haus in den Keller ( auch für längere Zeit ) macht er überhaupt kein Theater, nur wenn ich zur Haustür rausgehe oder das Auto wegfährt.

Ich denke er hat zum Einen eine absolute Trennungsangst mir gegenüber, jedoch kann es auch ein Zwang zur Kontrolle sein. Was meinen Sie dazu?

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Antworten(1)

  • Ellen Mayer
    Ellen Mayer (Hundetrainer)
    schrieb am 30.10.2015
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (1)

    Hallo,
    das Nachlaufen würde ich auf jeden Fall unterbinden, damit können Sie mit dem Üben schon anfangen. Gehen Sie auch öfter ins bad, ziehen sich an, wieder aus, an, wieder aus u.s.w., damit er sieht, es passiert dann überhaupt nichts weiter.
    Üben Sie mit ihm das Alleinebleiben, indem Sie immer mal wieder tagsüber rausgehen, Türe schließen, sofort wieder reinkommen, den Raum durchqueren, wieder raus, Türe zu, wieder rein u.s.w., ca. 10 Minuten lang mehrmals am Tag. Bitte den Hund dabei nicht beachten, einfach rausgehen und reinkomen. Der Hund soll dieses "Spiel" mit der Zeit zum Gähnen lanweilig finden, erst dann kann er entspannen. Wenn Sie merken, dass er entspannter ist, steigern Sie die Zeit draußen in ganz kleinen Schritten. Wenn er sich aufregt, wieder kürzer draußen bleiben.
    Wenn das funktioniert, ziehen Sie sich an, gehen raus und kommen sofort wieder rein. Auch hier steigern Sie dann die Zeit draußen.
    Sehr wichtig: Keine Verabschiedung und keine Begrüßung. So lernt der Hund, dass es vollkommen normal ist, wenn Sie gehen.

    Viel Erfolg..
    Ellen Mayer
    www.lesloups.de

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