Deine Hundetrainer-Sprechstunde

Bellen

  Baden-Württemberg
baeumchen54 schrieb am 04.09.2016   Baden-Württemberg
Angaben zum Hund: Schäferhundmix , weiblich, nicht kastriert, Alter 3-12 Monate

Guten Morgen,

Wir haben einen Schäferhund aus dem Tierheim (Tierschutz). Wir haben sie seit 4 Monaten und sie war 4 Monate bevor wir sie bekamen. Über die erste Besitzerin wissen wir nur, dass sie in einer 50qm Wohnung 7 Katzen und 5 Hunde sowie 8 Welpen hatte. Bevor der Tierschutz kam hat sie 5 Welpen weggegeben. Roxy und ihre 2 Brüder kamen ins Tierheim Emmendingen. Sie wurde von diesen arg gemoppt. Dann kam sie zu uns. Sie läuft besser frei als an der Leine, ist auch kein Problem, wir leben auf eine, Dorf am Kaiserstuhl, mitten in den Weinbergen. Wenn sie einen anderen Hund sieht oder auch Menschen (nicht jeden) rennt sie darauf zu und bellt sie an. Sie horcht dann auf Rückruf überhaupt nicht. Was können wir tun, sie bellt aber auch an der Leine in gleichen Situation und kann sich nur schwer beruhigen. Sie ist dabei ängstlich und unsicher, der schwarz zwischen den Beinen und die Ohren nach hinten gelegt. Auf die Leine stellen und warten bis sie sich beruhigt ist sehr nervenaufreibend. Schnappen oder nein und etwa werden ( natürlich nur neben sie)? Waren vor 2 Wochen mit ihr auf dem Fußballplatz, da hat sie fast nur gebellt. Wenn wir sie allerdings z. B. zum Essen mitnehmen, liegt sie total lieb unter dem Tisch, bellt allerdings, wenn ein Hund vorbeikommt. Ich denke, dass ist eine normale Reaktion? Sie ist ansonsten sehr lieg und horcht auch gut, wenn dieses ewige bellen nicht wäre. Wir können sie auch schlecht allein zu Hause lassen, mal geht es gut und mal bellt sie bis zur Erschöpfung.

Vielleicht haben sie eine Idee, die uns nach vorne bringt.

Liebe Grüße

Marion Krampe

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Antworten(1)

  • Ellen Mayer
    Ellen Mayer (Hundetrainer)
    schrieb am 23.09.2016
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (1)

    Hallo Marion,
    wenn Sie versuchen, die Hündin zu beruhigen, evtl. schimpfen oder "Nein", "Aus" rufen, erreichen Sie das Gegenteil, denn der Hunde versteht nicht, was Sie wollen.
    Das Problem liegt wahrscheinlich, wie in den meisten Fällen, an der Leinenführigkeit. Achten Sie darauf, dass Ihr Hund immer hinter oder neben Ihnen an lockerer Leine geht. Dann führen nämlich Sie und der Hund muss nicht regeln wenn z. B. ein anderer Hund kommt.
    Wenn Sie an anderen Hunden vorbeigehen, versuchen Sie Ruhe auszustrahlen d. h. nicht reden, nicht schimpfen und nicht die Leine krampfhaft kürzer halten. Das alles veranlasst Ihren Hund nämlich, sich noch mehr aufzuregen.
    Üben Sie aber vor allem die Leinenführigkeit. Lassen Sie sich NIE von Ihrem Hund wohin ziehen, auch nicht, wenn er wo schnuppern, sich lösen oder Bekannte begrüßen will. Wenn er zieht, bleiben Sie stehen, bis die Leine wieder locker ist, oder Sie drehen um und gehen in eine andere Richtung.

    Viel Erfolg..
    Ellen Mayer
    www.lesloups.de

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