Wie trainiert man die Leinenführigkeit bei 3-jährigem Labrador?

Thema: Leinenzug
  
DogKarma08 schrieb am 25.10.2021   
Angaben zum Hund: Es gibt keine weitere Details zu dieser Frage

Hallo,
ich führe zurzeit regelmäßig einen dreijährigen Labrador-Rüden aus dem Tierheim aus. Er kommt von einem älteren Ehepaar, dass ihn in keiner Weise erzogen hat und es wurde sich wohl auch kaum um ihn gekümmert. Nähere Umstände sind mir leider nicht bekannt. Deswegen ergibt sich bei ihm nun das Problem, dass er kein bisschen leinenführig ist und auf Reize sehr schnell anspringt. Beispielsweise versucht er vorbeifahrende Autos oder Fahrradfahrer anzuspringen, weswegen wir vorerst nun immer auf dem Feld, wo niemand unterwegs ist, laufen gehen. Außerdem zieht er extrem an der Leine in alle möglichen Richtungen. Er ist aber nicht aggressiv oder ängstlich! Wir haben bis jetzt erst kleine Fortschritte in Sachen Leinenführigkeit gemacht. Allerdings ist er trotz der Umstände, aus denen er kommt, sehr verschmust und gelehrig. Aber eben sehr wild. Er springt auch Menschen sehr gerne an und vor allem vor dem Spazieren gehen ist er sehr aufgedreht. Deswegen hätte ich nun die Frage, ob es bestimmte Techniken gibt, wie man dem Hund das starke Ziehen an der Leine und das wilde Anspringen abgewöhnen kann. Danke schon mal im Voraus für Ihre Antwort! ;) LG

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Antworten(1)

  • Ellen Mayer
    Ellen Mayer (Hundetrainer)
    schrieb am 26.10.2021
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (0)

    Guten Morgen,
    schön, dass Sie sich um diesen Hund kümmern 👍
    Wenn ein Hund Menschen anspringt liegt das hauptsächlich daran, dass die Menschen schimpfen, den Hund abwehren und ihm ausweichen. Besser ist es, ihn nicht anzuschauen und ihm kommentarlos entgegen zu gehen.
    Wenn das nicht hilft, können Sie es auch versuchen, indem Sie ihn an den Pfoten festhalten und ein paar Schritte mit ihm gehen. Das ist für den Hund unangenehm.
    Wenn er sehr wild ist, es darauf anlegt, hilft nur noch, auch hier kommentarlos, Knie hoch und ihn dagegen springen lassen. Das hört sich erst mal brutal an, aber der Hund lernt daraus, dass Anspringen auch weh tun kann.
    Hunde, die an der Leine ziehen, tun das, weil sie es können. Der Mensch läuft mit ausgestrecktem Arm hinterher, schimpft ab und zu und das wars. Der Hund lernt dabei, dass er den Menschen führen kann und tut das dann auch. Warum nicht.
    Es sollte aber umgekehrt sein:: Der Mensch sollte den Hund führen. Das geht nur, indem der Mensch sich nicht mehr am Hund orientiert sondern so geht, als hätte er keinen Hund dabei. So lernt der Hund, sich am Menschen zu orientieren.
    Hier habe ich ein Video bei Youtube gefunden dass ich sehr gut finde. Vielleicht hilft es Ihnen weiter.
    https://www.youtube.com/watch?v=erXz5kUrD7Q&t=630s

    Viel Erfolg..
    Ellen Mayer
    www.lesloups.de

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