Wie Leinenführigkeit und stressfreie Hundebegegnungen trainieren?

Thema: Leinenzug
  
Cuda schrieb am 27.02.2021   
Angaben zum Hund: Es gibt keine weitere Details zu dieser Frage

Hallo liebe Hundetrainer,


ich habe eine Frage zu meinem 1,4 Jahre alten Labrador-Mix Rüden.


Generell läuft mein Hund (mittlerweile) die meiste Zeit locker an der Leine. Allerdings hat er bisher den kompletten Leinenradius zur Verfügung gehabt, das heißt er läuft links, rechts, hinten und am liebsten vorn. Das würde ich gern ändern und ihn - wie ich hier aus Tipps in anderen Antworten gelesen habe - nicht mehr vor mir laufen lassen.
Welche Übungen muss ich dafür mit ihm machen und wie häufig und wie lange am Tag wäre optimal?


Außerdem ist Cuda draußen immer wahnsinnig aufgeregt und kommt mir sehr reizüberflutet vor. Ich versuche während der Spaziergänge immer kleine Ruhepausen zur Entspannung zu machen. Wenn er sich dann beruhigt hat; gehen wir weiter. Ist das sinnvoll?
Teilweise ist er draußen aufmerksam mir gegenüber und dafür lobe ich ihn. Die meiste Zeit jedoch bin ich Luft für ihn. Ganz besonders, wenn andere Hunde in Sicht sind. Dann ist er überhaupt nicht mehr ansprechbar, winselt, zittert vor Anspannung und springt in die Leine.
Er ist nicht aggressiv gegenüber anderen Hunden, will aber unbedingt zu jedem hin, schnüffeln und animiert sofort zum Spielen. Wir haben bei benachbarten Hofhunden geübt in Ruhe am Zaun vorbei zu laufen. Das klappt generell auch recht gut. Er konzentriert sich auf mich, kann auch ganz in der Nähe des Zaunes Kommandos ausführen und geht nur, wenn ich es ihm erlaube, zum anderen Hund und darf schnüffeln.
Ich "freier Wildbahn" funktioniert das leider überhaupt nicht.


Was kann ich besser machen, um ihm und mir stressfreie Hundebegegnungen zu ermöglichen?

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Antworten(1)

  • Ellen Mayer
    Ellen Mayer (Hundetrainer)
    schrieb am 01.03.2021
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (0)

    Hallo,
    Sie haben mit einem Labradormix einen Arbeitshund. Alles, was Sie schreiben bestätigt meine Gedanken, dass der Hund unterfordert ist. Ruhepausen sind ok, auch alles andere, was und wie Sie es tun. Allerdings fehlt das Auspowern und die Arbeit mit dem Hund. Mit Arbeit meine ich nicht Leinenführigkeit, SITZ, PLATZ etc. sondern z. B. Apportieren, Suchen, was Ihrem Hund sicher sehr viel Spaß machen und er sich dann auch draußen mehr auf Sie konzentrieren würde.
    Mit auspowern meine ich, dass er auch mal ohne Leine einfach lospreschen und sich austoben kann.

    Liebe Grüße
    Ellen Mayer
    www.lesloups.de

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