Ihre Hundetrainer-Sprechstunde

Leinenführigkeit und Leinen-Rambo, Bellen

Thema: Leinenzug
NadineLange schrieb am 07.06.2016
Angaben zum Hund: Australien Shepherd , weiblich, nicht kastriert, Alter 1-5 Jahre

Ich versuche seit Jahren Laila die Leinenführigkeit beizubringen. Wir haben schon einige Dinge versucht. Ohne richtigen Erfolg. (Umdrehen,stehen bleiben,viel reden,gar nicht reden, zurück drängen, bei überholen blocken,...) mal geht es gut,mal sehr schlecht. Vorher ausgewertet bringt wenig. Hungrig bringt auch nichts.
Dann bellt und knurrt sie immer mehr und öfter wenn sie andere Hunde sieht. Nur wenn sie an der Leine ist. Es wird ignoriert und in die andere Richtung gegangen.
Sie bellt immer,wenn sie ein Tier im TV sieht. Weg schicken,ihnorieren, erschrecken, bringt nichts.
Vielleicht haben Sie ja einen Super Tipp für uns. Wir würden sie so gern mehr mitnehmen, aber das stress pur.
Liebe Grüße

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Antworten(1)

  • Ellen Mayer
    Ellen Mayer (Hundetrainer)
    schrieb am 13.06.2016
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (1)

    Hallo Nadine,
    Sie schreiben, Sie haben schon alles versucht. Das wird das Problem sein: Bei der Leinenführigkeit sollte es nicht beim Versuchen bleiben, man muss, was auch immer, konsequent, mit sehr viel Geduld und Zeit, durchziehen. Wenn Sie also üben und umdrehen, sollten Sie das IMMER machen. Oft lassen sich Leute vom Hund ziehen, wenn er wo schnuppern, sich lösen oder Bekannte begrüßen will. Dann muss man wieder von vorne anfangen.
    Was auch ein Fehler ist, der oft gemacht wird, dass die Leute aus dem Haus gehen und sofort üben. Der Hund hat sich dann noch nicht gelöst, keine Gelegenheit gehabt, sich auszupowern und soll sich dann aber voll konzentrieren können. Das ist unmöglich. Man sollte immer mal zwischendrin die Leinenführigkeit üben.
    Das bellen und knurren an der Leine ist das Ergebnis der fehlenden Führung. Ein Hund, der selbst führt, muss auch regeln.
    Woran es liegt, dass Laila es nicht aufgibt, Tiere im Fernsehen anzubellen, kann ich aus der Entfernung nicht sagen. Normalerweise hilft es, einen Hund an seinen Platz zu schicken und auch da nicht aufzugeben. Wenn man ihn also zehn Mal hinschickt oder bringt und beim elften Mal aufgibt, hat der Hund genau das gelernt: Frauchen gibt auf.

    Liebe Grüße
    Ellen Mayer
    www.lesloups.de

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