Leinenführigkeit = Null, was tun?

Leinenführigkeit ❯ Leinenzug
jununu schrieb am 28.10.2022
Hallo, unsere Labradorhündin (5 Monate) zieht und zerrt an der Leine. In dem Moment, in dem sie irgendwo hin will, ist es ihr egal wenn sie sich halb stranguliert. In der Welpenschule haben wir gelernt, einfach weiterzulaufen und den Hund einfach mitzuziehen. Das hat dazu geführt dass unser Hund wirklich Angst vor Leine, Halsband und Geschirr bekommen hat. Halsband und Leine geht mittlerweile wieder, das Geschirr versuche ich gerade von neuem aufzubauen. Für mich ist es schwierig Orientierung am Mensch aufzubauen, da das nur wieder über Zug gehen würde. Das führt dann wieder dazu, dass sie Angst vor Leine etc. bekommt, im Moment zieht sie aber weiter. Wenn sie etwas interessantes sieht, sind Leckerlies komplett egal und sie lässt auch nicht mehr locken. Das ist besonders schwierig bei Hundebegegnungen. Sie lässt sich dann garnicht kontrollieren. Heute sind wir durch Zufall 5 Minuten mit einem anderen Hund spazieren gelaufen, und sie war dermaßen penetrant, dass es wirklich peinlich ist. Vielleicht haben Sie ja einen Tipp für mich. Danke!
1 Antwort
Ellen Mayer | Hundetrainer/in
schrieb am 03.11.2022
Hallo,
den größten Fehler, den Hundebesitzer machen, wenn ein Hund an der Leine zieht ist, dem Hund Aufmerksamkeit zu schenken. Sei es mit schimpfen, locken, oder auch nur, mit anschauen. Einfach weiter gehen ist ok, aber ohne Aufmerksamkeit auf den Hund. So lernt der Hund, sich an seinem Menschen zu orientieren statt umgekehrt.
Hier habe ich ein sehr gutes Video gefunden welches das veranschaulicht:
https://www.youtube.com/watch?v=erXz5kUrD7Q&t=630s

Viel Erfolg..
Liebe Grüße
Ellen Mayer
www.lesloups.de
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