Ihre Hundetrainer-Sprechstunde

Ex laborbeagle bobby

Thema: Leinenzug
  Niedersachsen
Kikkibuu schrieb am 16.05.2016   Niedersachsen
Angaben zum Hund: Beagle, männlich, nicht kastriert, Alter über 5 Jahre

Hallo liebe hundetrainer,
Wie oben schon erwähnt haben wir einen beagle aus dem labor ein neues leben gegeben. Damals war er 1,5 jahre alt und ab ihm wurden keine versuche gemacht.Unser bobby kam im jahre 2012 zu uns. Damals lies er sich nicht einmal anfassen. Er schrie laut wenn jemand direkt auf ihn zuging und urinierte unter sich. Mittlerweile ist er zu einem tollen kerl geworden, der immer unseren körperkontakt sucht und von streicheleinheiten gar nicht genug bekommt. Er hat schon viel gelernt und zuhause klappt alles erlernte auch super aaaaaaber draussen ist er immernoch so angespannt, dass er(bis auf selbstständiges sitz an der strasse) alles vergisst was er kann. Ganz schlimm ist dass er an der leine zieht wie ein verrückter. Leider interessiert er sich draussen null für spielzeug, geschweige denn für leckerlis. Die werden nicht einmal beschnuppert. Was kann ich noch machen damit er nicht mehr so zieht?
Ich danke schonmal für eure hilfe.
Lg sandra marquardt

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Antworten(1)

  • Ellen Mayer
    Ellen Mayer (Hundetrainer)
    schrieb am 17.05.2016
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (1)

    Hallo Sandra,
    schön, dass Sie mit Ihrem Bobby schon so viel erreicht haben.
    Dass er sich draußen nicht konzentrieren kann, hängt wahrscheinlich damit zusammen, dass er nun mal ein Jagdhund ist, der vor allem viel und gerne mit der Nase arbeitet. Mit Spielzeug und Leckerlis würde ich ihn sowieso nicht locken, das macht Sie für Bobby unglaubwürdig. Eine gute Idee bei ihm wäre, denke ich, das arbeiten mit dem Futterbeutel. Lassen Sie Bobby draußen den Beutel suchen und geben Sie ihm all sein Futter, natürlich in kleinen Portionen, aus diesem Beutel. Üben Sie auch mit ihm das sichere heran rufen mit der Schleppleine. Das in Verbindung mit dem suchen wird ihn auspowern und dann kann er sich auch wieder besser konzentrieren.
    Hunde ziehen an der Leine, weil sie es so gelernt haben. Oder, besser gesagt, nicht anders gelernt haben. Wenn Herrchen/Frauchen dem Hund mit ausgestrecktem Arm überallhin folgt, wird der Hund natürlich auch weiter immer dahin gehen, wo er hin will. Er kann es ja, manchmal mit einem Gewicht am anderen Ende der Leine, aber es geht. Hunde lernen durch Erfolg oder auch Misserfolg.
    Deswegen hier mein Tipp: NIE dem Hund folgen, wenn er zieht, auch nicht, wenn er wo schnuppern, sich lösen oder zu Bekannten will. Wenn er einmal Erfolg hatte, müssen Sie wieder von vorne mit dem Training anfangen. Bleiben Sie stehen, bis die Leine wieder locker ist (das braucht etwas Geduld) oder, wenn Ihr Hund richtig feste zieht, drehen Sie um und gehen zurück.
    Am besten reagieren Sie schon, wenn er versucht, Sie zu überholen. SOFORT umdrehen und zurückgehen und zwar JEDESMAL.
    Oft liegt das Ziehen auch an der Art, wie die Leine gehalten wird. Meistens wird die Leine zu kurz gehalten, mit Zug. Zug erzeugt Gegenzug, der Mensch zieht weil der Hund zieht und der Hund zieht immer mehr dagegen. Der Hund kann diesen Kreislauf nicht lösen, das kann nur der Mensch.

    Viel Erfolg..
    Ellen Mayer
    www.lesloups.de

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