Hund pinkelt und Kackt in die Wohung

  
Sven Seifert schrieb am 08.02.2020   
Angaben zum Hund: Es gibt keine weitere Details zu dieser Frage

Hallo ich habe folgendes Problem.
Ich habe nach 7 jahren leider meine beiden Hunde abgeben müssen wegen Trennung vom Partner und meiner Arbeit.
Hab für die beiden ein neues Zuhause gefunden aber nu is das Problem das mein Spitz seid 3 tagen in die neue Wohnung pinkelt und Kackt obwohl er 5 mal am Tag gassi geht. Wie lange kann so was gehen das er das macht da die neue Besitzerin mit den nerven langsam am ende is. Die beiden sind seid dem 1.02.2020 bei ihr.

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Antworten(1)

  • Cian Lösch
    Cian Lösch (Hundetrainer)
    schrieb am 08.02.2020
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (0)

    Hallo Herr Seifert,
    was für eine dramatische Geschichte. Das ist eindeutig Trennungsschmerz und Trotz.
    Für Ihre Hunde sind Sie eine wichtige Bezugsperson und die Hunde ist eine Welt zusammengebrochen. Sie müssen erstmal verarbeiten und akzeptieren, dass sie nicht mehr bei Ihnen bleiben können.
    Das ist für Hunde genauso schwer, wie es für einen Menschen wäre.
    Daher es nachvollziehbar, dass der Hund seinen Stress und sein Leiden dadurch zum Ausdruck bringt.
    Soviel erstmal zum Hintergrund.
    Die frisch gebackene Hundemama, soll bitte viel Geduld, Mitgefühl und Liebe für den Spitz aufbringen.
    Sie sagen, er geht 5x am Tag Gassi. Das klingt doch schonmal gut, dann haben die beiden also genut Zeit einander richtig kennenzulernen.
    Hat der Spitz etwas Vertrautes, was nach Ihnen riecht mitbekommen? Z.B. eine Decke? Das würde den Übergang evtl. auch leichter machen.
    Die Dame soll bitte mit Ihrem Spitz Dinge unternehmen, die beiden Spaß machen und bindungsfördernd sind.
    Sucht Ihr Spitz gerne oder apportiert? Mag er Wanderungen? Ein gemeinsames Hobby, bei dem beide Spaß haben verbindet und schweißt zusammen.
    Hat die neue Person bereits Erfahrung mit Hunden?
    Wenn ja, ist es sicher leichter gemeinsam zu trainieren oder ein Hobby zu finden. Wenn jegliche Hunderfahrung fehlt oder zu wenig vorhanden ist, dann empfielt es sich in einen Hundesportverein oder einer Hundeschule zu gehen, damit beide spielerisch an der Beziehung und damit an der Erziehung arbeiten können. Auch Fährtenlesen etc. kann da erlernt werden.
    Es ist einfach eine Umgewöhnungsphase und mit der Zeit wird er verstehen, dass dies sein richtiges Zuhause ist.

    Sollten Sie noch Fragen haben, können Sie sich gerne an mich wenden.

    Herliche Grüße und alles Gute,
    Cian Lösch

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