Deine Hundetrainer-Sprechstunde

sauberer hund kotet ein

  
Platzeri schrieb am 17.07.2019   
Angaben zum Hund: Es gibt keine weitere Details zu dieser Frage

ich habe seit Ende September 2018 einen Hund aus Rumänien. Im März 2019 war er ein Jahr alt. Im Jänner 2019 hat er mit dem Ausbüxen angefangen, sodass ich ihm chem. kastrieren ließ (mittels chip). büxt trotzdem weiterhin aus, sodass er nunmehr ständig an einer schleppleine geht (seit ca. Ende Mai). Er hat - seit er an der Schleppleine geht - immer wieder, nicht täglich, aber immer am nachmittag, kurz nach dem spazieren gehen, ins haus gekotet, fast immer die selbe stelle.... ich habs mit schimpfen probiert, ich habs mit ignorieren versucht, aber keinerlei änderung. er findet das auch "lustig" kommt freudig hüpfend nachher daher....ich habe ihn anfangs sehr verwöhnt, sehr viel durchgehen lassen, in den letzten 2 oder 3 wochen läuft aber die erziehung wesentlich konsequenter ab. nur eigentlich kotet er länger schon ein, nur es war zwischen mai und jetzt eine unterbrechung von ein paar wochen, wo nichts passiert ist. es hat sich aber in seinem umfeld überhaupt nichts verändert.... der tagesablauf ist immer ident, wir machen die gleichen sparziergänge, zur gleichen zeit, kein futterwechsel, kein stress......

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Antworten(5)

  • Ellen Mayer
    Ellen Mayer (Hundetrainer)
    schrieb am 18.07.2019
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (1)

    Hallo,
    wenn Ihr Hund freudig hüpfend daher kommt, bedeutet das nicht, dass er das einkoten lustig findet sondern, dass er sich nichts dabei denkt. Deshalb macht schimpfen oder gar bestrafen keinen Sinn.
    Sie schreiben, Sie sind jetzt wesentlich konsequenter. Wie sieht das jetzt aus und worin besteht der Unterschied zu vorher?

    Auf Ihre Antwort freut sich
    Ellen Mayer
    www.lesloups.de

  • Platzeri
    Platzeri
    schrieb am 18.07.2019

    Sehr geehrte Frau Mayer
    Also... eigentlich ists ganz einfach erklärt, die Konsequenz: vorher wars wirbelwind oder scheisserle (livia) und hasenbub (tharros - der reinsch....).. jetzt gibts namen, kommandos nicht mehr in fragestellung, sondern konkret, und leckerli gibts nur mehr, wenn kommando erfolgreich innerhalb angemessener zeit (beim ruf hier her warens anfangs --- vor 3 wochen ca.----10 sekunden, jetzt sind wir auf 5 herunter gegangen). und streicheleinheiten gibts dann, wenn die hunde kommen, ich laufe ihnen zum kuscheln nicht nach.
    Ich habe vorhin die "gefährdete Stelle" = Stiegenaufgang Plateau zum Dachboden im ersten Stock großzügig mit einem Desinfektionsmittel eingesprüht, das ich seinerzeit beim inkontinenten Vorgängerhund für die Reinigung der Matratze bekommen habe.... vielleicht mag er den Geruch nicht. Er war jedenfalls den ganzen Vormittag draussen, kein Hauferl, Livia schon... die hat auch Leckerli dafür bekommen, was er ja früher auch bekommen hat, um ihm eben die Unsitte mit Einkoten im Haus abzugewöhnen. ein Hauferl draussen = 5 Leckerli.
    Und - ich hab ja geschrieben Anfangs verwöhnt: also, er ist aus einem Tierheim in Rumänien, wo er mit seinen Geschwistern in einem Karton als Welpe aus dem fahrenden LKW einfach denen vors Tor geschmissen wurde... und er hat mir furchtbar leid getan, ich hab ihm sehr viel durchgehen lassen, er klettert auch auf die Sitzbank, etwas was Livia nie durfte.....(nur als Beispiel angeführt).

  • Ellen Mayer
    Ellen Mayer (Hundetrainer)
    schrieb am 18.07.2019
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (1)

    Mitleid kennen Hunde nicht, weshalb sie es nicht einordnen können. Sie erkennen die Schwäche im Mitleid und nutzen es oft aus.
    Sie schreiben, Streicheleinheiten gib es nur, wenn die Hunde kommen. Man muss da sehr aufpassen, dass man nicht trainiert wird: Hund kommt her, von sich aus, legt einem die Pfote aufs Bein und man streichelt ihn. Schon hat er einen trainiert ☺️.
    Auf die Sitzbank, Sofa, ins Bett, kein Problem. Nur sollte der Hund es nicht von sich aus machen, erst, nach Erlaubnis, wenn SIE es wollen.
    Wenn Sie die Schleppleine nur benutzen, damit der Hund nicht weg läuft, wird er ohne Schleppleine immer wieder ausbüxen. Besser ist es, mit der Schleppleine das sichere Herankommen zu trainieren, indem Sie immer wieder rufen und den Hund, wenn er nicht kommt, sanft zu sich herziehen. Dann bekommt er ein Leckerchen und wird sofort wieder laufen gelassen. Wenn er kommt, ohne dass Sie ihn ziehen müssen, lassen Sie Ihr Ende der Leine auf dem Boden so dass er frei läuft, Sie aber immer noch als Notbremse auf die Leine treten können. Lassen Sie den Hund aber IMMER zu sich herkommen, laufen Sie ihm nicht hinterher oder locken ihn sonst müssen Sie immer wieder mit dem Training von vorne anfangen.
    Es ist durchaus möglich, dass er den Geruch des Desinfektionsmittels nicht mag und ihn überdecken will mit seinem eigenen Geruch. Das würde auch die Freude erklären: Schau mal Frauchen, der schlimme Geruch ist jetzt weg.
    Versuchen Sie es doch mal, indem Sie den Platz irgendwie sperren z. B. mit einem Gitter.

    Viel Erfolg..
    Ellen Mayer
    www.lesloups.de


  • Platzeri
    Platzeri
    schrieb am 18.07.2019

    Sehr geehrte Frau Mayer
    Leider kann ich den Platz nicht absperren mangels baulicher Möglichkeiten... ausserdem würde er alles überklettern, er überklettert ja auch den Doppelstabmattenzaun mit 1,63 m Höhe. Ich habe aber gerade einen Gedanken gehabt, vielleicht ist das mit ein Grund für sein Verhalten: am Samstag hat man mir in der Hundeschule ja erklärt, dass ich zu viel mit den Hunden spreche und sie einfach "überflute". Seither wird draussen kaum mehr verbal kommuniziert..... hauptsächlich erfolgt die Kommunikation über Sichtzeichen, außer Lob, das wird verbal ausgedrückt. Nachdem ich vorhin aber sehr viel mit ihnen gesprochen habe, jetzt kaum, könnte es sein, dass auch darin sein einkoten herrührt, weil er mein Verhalten = kaum sprechen, außer im Haus - nicht einordnen kann? Vielleicht bin ich einfach von einem Extrem zu sehr in das andere Extrem gefallen?

  • Ellen Mayer
    Ellen Mayer (Hundetrainer)
    schrieb am 18.07.2019
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (0)

    Das denke ich nicht. Hunde können eher zuviel Reden nicht einordnen, schalten dann ab und reagieren überhaupt nicht mehr. Sie verstehen unsere Sprache nun mal nicht, was sie zusätzlich irritieren kann.
    Hat Ihr Hundetrainer nicht noch eine Idee?

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