Ihre Hundetrainer-Sprechstunde

Bellen

  Baden-Württemberg
kiarakaka schrieb am 08.07.2013   Baden-Württemberg
Angaben zum Hund: bordermischling, weiblich, kastriert, Alter über 5 Jahre

Wir haben 2 Hunde, einen bordercollymix und einen borderbernersennmix.

Es handelt sich um Mutter und Sohn. Sie ist 7 Jahre alt und er knapp 6!

Beide sind ganz tolle Hunde und hören auch gut, nur wenn sie allein gelassen werden wird ca. eine viertel Stunde gejault und gebellt. Bisher hat sich niemand beschwert, aber da wir jetzt in ein neues Haus in der Innenstadt ziehen habe ich die befürchtung dass es ärger geben könnte, deshalb möchte ich sie fragen was sie von einem Antibellhalsband halten! MfG. J.Selg

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Antworten(2)

  • Dr. Stefanie Ott
    Dr. Stefanie Ott (Hundetrainer)
    schrieb am 08.07.2013
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (1)

    Hallo,

    wenn Hunde beim Alleinsein Bellen, spricht man von einem so genannten trennungsbezogenen Problem, d.h. von einem Problem, dass immer dann auftritt, wenn Hund und Bezugsperson voneinander getrennt sind.

    Für ein solches trennungsbezogenes Problem gibt es verschiedene Ursachen. Am häufigsten steckt Angst dahinter, in einigen Fällen auch Frustration oder eine Kombination aus beidem.

    Wenn Sie nun mit einem Antibellhalsband das Bellen unterdrücken, dann versuchen Sie, das Symptom "Bellen" abzustellen, ohne aber an der Ursache "Angst" und / oder "Frustration" zu arbeiten. Schon allein aus diesem Grund sollten Sie einen anderen Weg suchen, das Problem auszuarbeiten. Hinzu kommt, dass ein Antibellhalsband über eine sog. positive Strafe arbeitet (= Ihr Hund wird mit etwas Unangenehmem konfrontiert); die meisten Hunde nehmen den Sprühstoß nämlich genau so wahr. Zu der Angst vor dem Alleinsein kommt also höchstwahrscheinlich noch eine Angst vor dem Sprühstoß hinzu. Spätestens hier sollte ein anderer Weg für die Therapie dieses Problems gesucht werden.

    Viele Grüße,
    Stefanie Ott

  • kiarakaka
    kiarakaka
    schrieb am 08.07.2013

    Danke für die Antwort, wir werden in diesem Fall doch mit dem Hundetrainer im Dorf reden. Der macht Hausbesuche und kann uns vielleicht weiterhelfen!
    Oder sollte ich das mit einem Tierarzt besprechen? MfG.

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