Ihre Hundetrainer-Sprechstunde

Aussie Hündin viele Baustellen

  
katharina schrieb am 26.10.2012   
Angaben zum Hund: Es gibt keine weitere Details zu dieser Frage

Aimy ist 4 Monate eine Australian Shepherd Dame und unkastriert

Folgendes Problem:



An sich ist sie sehr Lieb - nur haben wir mehrfache Baustellen mit ihr

1. Sie ist sehr ungeduldig un hibbelig - Sie liebt meinen Freund überalles, kommt der nach Hause hält sie garnix mehr so das ich sie auch immer anbinden muss weil sie dann garnicht mehr hört

2. Ich glaub sie weis garnicht was Spielen ist, wir versuchen immer draussen mit ihr Ball zu spielen - jetzt im Herbst mit blättern etc. Aber sie intressiert das alles garnicht trotz leckerlies. Wir haben noch eine Aussie Hündin 1 Jahr alt - Die kleine ist nur interessiert daran wenn die Große nem ball hinterher flitzt die große zu stoppen - sie beisst ihr auch in die Rute, leftzen oder Nackenfell, das ist das einzigste Spiel was sie macht. Wenn sie der großen dann hinterher rennt, hilft weder rufen noch sonst was. Die große macht aber auch nichts sie intressiert es nicht, die kleine versucht sie in dem sinne zu "hüten" schätz ich mal. Wie können wir das unterbinden?

3. Sie bellt Kinder an (Obwohl sie mit welchen aufgewachsen ist bis zur 9ten Woche) Geht auf größere Hunde los, und wenn sie Katzen jagt nur mit dauer bellen - Auch wenn meine Oma o jemand anderes die große streichelt - bellt die kleine meine Oma an .. Wir vermuten auch das sie sich durch die große zu sicher in vielen sachen fühlt.. und wir wissen auch nicht mehr weiter

4. Wenn ich sie mit platz ablege und ein Leckerlie habe (sie hatte dann schon ne weile nix zufressen bekomm) kann sie keine 2 sek Liegen bleiben un das spiel kann auch mal bis 15 min lang dauern erst wenn ich laut werde funktioniert dies...was nun auch nicht die Lösung ist.

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Antworten(1)

  • Hundetrainer_Hannover
    Hundetrainer_Hannover
    schrieb am 29.10.2012

    Hallo Katharina,


    ja, die Welpenerziehung kann schon ein wenig anstrengend sein. Da musst du leider durch :)


    Dein Hund muss das Kommando "Körbchen" lernen. Sprich, immer wenn wer rein kommt oder wenn es an der Tür klingelt, muss dein Hund wissen, dass er im Körbchen bleiben muss. Das kannst du mit deinem Partner üben, indem einer von euch rein kommt und der andere auf den Hund achtet und den Hund dafür lobt, wenn sie im Körbchen bleibt. Das geht nicht von heute auf morgen, sondern erfordert eine Menge Arbeit.


    Nicht alle Hunde finden es toll hinter einem Ball herzujagen. Wenn dein Hund nicht gerne damit spielt, musst du halt etwas anderes finden. Das Beißen in die Beine oder in die Rute deines anderen Hundes ist wie du schon richtig dachtest der Hütetrieb. Du solltest das unterbinden, damit sie nicht auch bei Menschen so reagiert. Stell dir vor, ein fremdes Kind läuft an euch vorbei und dein Hund beißt dem Kind in die Schuhe oder in die Kniekehle. Das wäre nicht so schön... Grundsätzlich muss dein Hund merken, dass du genau dieses Verhalten nicht wünschst. Macht er dieses, dann kommt er an die Leine. Es gibt natürlich auch andere Praktiken, aber diese sind nur in Anwesenheit eines Profis anzuwenden.


    Du schreibst, dass dein Hund Kinder anbellt und dass sie es ja eigentlich gewohnt sein müsste. Aber ihr Verhalten kann auch genau aus diesem Grund kommen. Vielleicht hat dein Hund schlechte Erfahrungen mit Kindern gemacht. Dabei muss sie ja nicht geschlagen worden sein oder ähnliches. Kinder sind laut und meist stürmisch. Vielleicht verknüpft sie mit Kindern etwas schlechtes.


    Ihr scheint mit eurer kleinen Hündin so große Probleme zu haben, dass ich nicht glaube, dass ihr das alleine hinbekommt. Ist nicht böse gemeint, aber wenn ein Welpe schon das Gefühl hat einen älteren Hund beschützen zu müssen, dann sollte man jetzt reagieren wo sie noch ein Welpe ist. Kommt erst einmal die Pubertät dazu, dann werdet ihr nur noch Probleme haben. Deshalb mein gut gemeinter Rat: Holt euch einen Hundeverhaltenstherapeuten, der gewaltfrei arbeitet. Der Profi guckt sich euren Hund vor Ort an und kann sich viel schneller ein Bild machen. Der Profi wird auch genau sehen welche Therapie anschlagen wird. Da Hunde verschiedene Charaktären haben, muss man auch jeden Hund anders behandeln. Die Investition wird sich auszahlen! Viel Erfolg!


    LG 

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