Meine Hündin bellt unaufhörlich meinen Großvater an, was kann ich tun?

  
dominik_oelmaier schrieb am 20.06.2021   
Angaben zum Hund: Es gibt keine weitere Details zu dieser Frage

Guten Tag,
meine Husky-Schäferhündin Leyla ist 3 Jahre alt und vor ungefähr 2 Monaten zu mir gekommen. Bisher läuft alles wunderbar, allerdings bellt sie seit dem ersten Tag meinen Großvater (leicht dement) an. Das Problem in meinen Augen ist folgendes: Er hat sie seit dem ersten Tag an, wenn sie mit mir bei meinen Großeltern ist, nur minutenlang angestarrt, ohne etwas zu sagen. Das ist für ihn ganz normal, er steht oft den ganzen Tag über im Haus und starrt minutenlang ins Leere. Leider bellt sie nun, jedes Mal, wenn wir bei ihnen sind, meinen Großvater sehr stark an, und hört auch nicht mehr auf, bis er, oder wir den Raum verlassen. Bei allen anderen Familienmitgliedern war das noch nie der Fall. Außer dem Anstarren, hat er ihr bisher aber auch noch nichts „angetan“. Es wird ja oft gesagt, dass Hunde es nicht mögen, wenn man ihnen stumm über lange Zeit nur in die Augen schaut. Meine Großmutter schimpft ihn dann immer und sagt zu ihm, er soll den Raum verlassen und in sein Zimmer gehen. Allerdings möchte ich nicht, dass er sich immer dann „verstecken“ muss, wenn wir bei ihnen zu Besuch sind. (Sind täglich dort zu Besuch) Mir scheint es aber nicht so, als wäre das ein aggressives Bellen, da sie meistens währenddessen mit ihrem Schwanz wedelt und ein eher fröhliches Verhalten zeigt. Vielleicht gibt es ja einen einfachen Grund dafür, auf den wir einfach nicht kommen. Eine Einzelstunde bei einem Hundetrainer haben wir bereits vereinbart, die Frage ist aber, ob das ohne die Anwesenheit meines Großvaters etwas bringt, da es wie gesagt, nur bei ihm so ist. Danke schonmal im Voraus! Liebe Grüße Dominik und Leyla

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Antworten(1)

  • Ellen Mayer
    Ellen Mayer (Hundetrainer)
    schrieb am 21.06.2021
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (0)

    Hallo Dominik,
    wenn ein Hund mit der Rute wedelt bedeutet das nicht immer Freude. Es bedeutet ganz allgemein Aufregung. Im Fall Ihres Hundes tippe ich auf Unsicherheit, denn ja, da haben sie vollkommen Recht, Hunde mögen es nicht, angestarrt zu werden.
    Es gibt jetzt zwei Möglichkeiten, das Bellen zu unterbrechen.
    Sie können, wenn das möglich ist, Ihren Großvater ansprechen, damit er das Starren unterbricht und Sie anschaut.
    Oder Sie lenken die Hündin ab, sprechen sie an, spielen mit ihr, geben ihr ein Leckerchen oder gehen aus dem Sichtfeld des Großvaters.

    Viel Erfolg..
    Ellen Mayer
    www.lesloups.de

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