Deine Hundetrainer-Sprechstunde

Ignorieren bei Anwesenheit einer bestimmten Person

  
Susanne59 schrieb am 27.03.2019   
Angaben zum Hund: Es gibt keine weitere Details zu dieser Frage


Hallo,
Paula 1,5 Mops / Beagle / Jack Russel lebt seit sechs Monaten bei mir.
Sie kommt aus schlechter Haltung und kannte keinerlei Erziehung.
Mittlerweile hat sie viel gelernt und wir kommen gut klar.
Problem : Sie ist oft mit im Büro, bei mir.
Dort folgt sie gut, bis meine Chefin kommt...
Diese hat von Anfang an mit ihr getobt, Leckerlies gefütter und setzt keinerlei Grenzen.
Über meine Anweisung dies zu unterlassen, setzt sie sich hinweg und versteht es einfach nicht.
Schwierig, da meine Chefin..
Paula ist wie hypnotisiert und nicht mehr zu bändigen, wenn sie sie nur hört.
Da ich mittlerweile agressiv werde, frage ich mich, ob es nicht besser wäre, den Kontakt zu unterbinden.
Zumal meine Chefin völlig resistent reagiert.

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Antworten(5)

  • Ellen Mayer
    Ellen Mayer (Hundetrainer)
    schrieb am 27.03.2019
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (1)

    Hallo Susanne,
    ist es möglich, die Hündin zuhause zu lassen? Es bringt nämlich überhaupt nichts, nicht für die Kleine, nicht für Sie und auch nicht für das Betriebsklima, wenn sich das immer so abspielt.

    Liebe Grüße
    Ellen Mayer
    www.lesloups.de

  • Susanne59
    Susanne59
    schrieb am 27.03.2019

    Hallo
    Danke für die Rückantwort.
    Ja, das ist machbar, aber leider nur in einem sehr großen Käfig, da sie alles um gräbt und mir schon Löcher ins Sofa gescharrt hat.
    Sie hat einen wahnsinnigen Drang zu graben und scharren.
    Aber nur wenn sie alleine ist.
    Im Käfig ist sie friedlich und schläft, oder spielt.
    Ich bin ca. sechs Stunden ausser Haus.. :-/
    Wir toben, spielen, trainieren, kuscheln..
    Es gibt Leckerchen...Futter..
    Wir gehen zur Hundeschule...
    Alles ...Aber in der Nähe der Person bin ich völlig abgemeldet.
    Warum reagiert die Maus so auf diese Frau ?

  • Susanne59
    Susanne59
    schrieb am 27.03.2019

    Und der Hammer ist, sie hat auch eine sechsjährige Hündin, ganz lieb, aber völlig anderer Typ an Hund.
    Kaum Leben drin und träge.
    Paula ist mit ihren 28cm Höhe eine Rakete, schnell wie der Wind.
    Letztens hat sie die beiden mitgenommen und im Wald abgeleint.
    Und mein Hund war erst mal weg.
    Gesagt hat sie es mir nicht, das habe ich von anderen aus einer Gassi Runde erfahren.
    Wenn ich Paula im Auto lasse, soll ich sie holen, damit "die arme Maus" mit ihrem Hund Spaß hat...
    Also mir gehts echt besch...
    Ich habe ein schlechtes Gewissen..
    So oder so..

  • Susanne59
    Susanne59
    schrieb am 27.03.2019

    Und ja, es spielt sich immer so ab...
    Und wenn sie nicht gut drauf ist, nennt sie den Hund respektlos.
    Ich kann ihr nicht vermitteln, dass es an ihrem Umgang mit dem Tier liegt.

  • Ellen Mayer
    Ellen Mayer (Hundetrainer)
    schrieb am 27.03.2019
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (1)

    Wenn das geht, lassen Sie die Kleine einfach daheim, egal, was die Chefin sagt.
    Allerdings würde ich würde ich das alleine bleiben mit der Kleinen üben. Ich denke, sie hat Stress alleine und gräbt und scharrt deswegen.
    Hunde als Rudeltiere haben sehr viel Stress, wenn sie nie gelernt haben, alleine zu bleiben. Man sollte ihnen das, möglichst im Welpenalter in ganz kleinen Schritten mit viel Geduld und Zeit beibringen.
    Üben Sie mit ihr das alleine bleiben, indem Sie immer mal wieder tagsüber rausgehen, Türe schließen, sofort wieder reinkommen, den Raum durchqueren, wieder raus, Türe zu, wieder rein u.s.w., ca. 10 Minuten lang mehrmals am Tag. Bitte die Hündin dabei nicht beachten, einfach rausgehen und rein kommen. Sie soll dieses "Spiel" mit der Zeit zum Gähnen langweilig finden, erst dann kann sie entspannen. Wenn Sie merken, dass sie entspannter ist, steigern Sie die Zeit draußen in ganz kleinen Schritten. Wenn sie sich aufregt, wieder kürzer draußen bleiben.
    Wenn das funktioniert, ziehen Sie sich an, gehen raus und kommen sofort wieder rein. Auch hier steigern Sie dann die Zeit draußen.
    Sehr wichtig: Keine Verabschiedung und keine Begrüßung. So lernt die Hündin, dass es vollkommen normal ist, wenn Sie gehen.

    Viel Erfolg..
    Ellen Mayer
    www.lesloups.de

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