Ihre Hundetrainer-Sprechstunde

Ich bekomme das Bellen meines Hundes nicht im Griff

  Nordrhein-Westfalen
Brockert schrieb am 21.08.2015   Nordrhein-Westfalen
Angaben zum Hund: Shepherd, Australian, weiblich, nicht kastriert, Alter 1-5 Jahre

Hallo,
meine im Dezember 2 Jahre werdende Hündin bellt und ich kann es trotzdem vieler Tricks nicht kontrollieren!
Ich habe sie mit 9 Monaten von ihrer Züchterin bekommen und in Hinsicht Erziehung wurde ich von der Dame nur angelogen! Sie konnte absolut gar nichts... es war hart, aber zu schaffen, meine Hündin ist sehr lernfähig und hat in kurzer Zeit sehr viel gelernt! In anderen bzw fast allen Aspekten ist sie sehr gehorsam!
Aber leider mit dem Thema Bellen nicht! Habe mir viele Tricks gesucht, aber nichts klappt!
In Gegenwart fremder oder wenige Male gesehene Menschen bellt sie ziemlich viel. Dann hört sie auf und es scheint, dass sie die Menschen angenommen hat, aber sobald diese Menschen sich bewegen fängt sie wieder an! Sie ist nicht aggressiv und greift nicht an, es scheint nur, als wenn sie sagen würde, dass Fremde sie als erstes grüßen sollen, bei Kinder sieht es ein wenig anders aus, da bellt sie nur, tut denen aber nix, versteckt sich hinter mir oder in meiner Nähe.... und das alles ob draußen, im Garten oder zu Hause, überall das Gleiche...
Können Sie mir bitte helfen? Vielen Dank

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Antworten(3)

  • Ellen Mayer
    Ellen Mayer (Hundetrainer)
    schrieb am 22.08.2015
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (1)

    Hallo,
    mit Tricks zu arbeiten hilft da gar nichts, verstärkt das Bellen evtl. sogar noch. Hunde durchschauen Tricks sehr schnell.
    So, wie ich die sache aus der Entfernung beurteilen kann, ist Ihre Hündin sehr unsicher. Um Ihnen und der Kleinen helfen zu können, müsste ich noch einiges mehr wissen:
    Wie geht die Hündin an der Leine?
    Bellt sie im Freilauf auch so?
    Wie reagieren Sie, wenn sie so bellt?

    Liebe Grüße
    Ellen Mayer
    www.lesloups.de

  • Rita Brockert
    Rita Brockert
    schrieb am 22.08.2015

    Hallo, danke erstmal für Ihre schnelle Antwort.
    Gerne beantworte ich Ihre Fragen!

    Leinenführigkeit?!
    -> am Anfang war es ganz schlimm, jetzt ist sie etwas lockerer und hört, dennoch zieht sie auch sehr gerne. Bellen tut sie an wie von der Leine meistens nur in der Wohnung und im Garten ganz schlimm...

    Bellen im Freilauf?!
    -> wie gesagt eigentlich nur ganz schlimm in der Wohnung und im Garten.
    Sonst eigentlich nicht, aber wenn dann nur kurz und sie hört dann auf Kommando...

    Wie Ich reagiere?!
    -> meistens versuche ich dabei locker zu bleiben, aber leider ist es auch oft, dass ich sauer werde und sie anschreie... schicke sie dann auf ihrem Platz... bleibe dann auch ein bisschen enttäuscht, dass absolut nichts klappt...

    Das Problem ist auch ein bisschen, dass die Züchterin mir absolut keine vernünftigen Infos gibt über Ihre Vorgeschichte... nur, dass sie bei einem kranken und einsamen Mann gelebt hat, seit Welpe an!

    Aber wieso ist sie denn so unsicher, können Sie mir da helfen?

    Danke im Voraus für Ihre Hilfe...

  • Ellen Mayer
    Ellen Mayer (Hundetrainer)
    schrieb am 23.08.2015
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (1)

    Hallo Rita,
    Ihre Ausführungen bestätigen meine Einschätzung, dass die Kleine sehr unsicher ist. Gerade Aussies sind sehr sensibel und reagieren auf unsere Stimmungen extrem. Da, denke ich, liegt das Problem. Was vorher war, ist für einen Hund nicht wichtig. Natürlich kann da das ein oder andere hängenbleiben. wird aber vergessen, wenn dem Hund im neuen Zuhause Sicherheit vermittelt wird.
    Sie schreiben, dass Sie oft sauer werden und die Hündin anschreien. Das ist aus menschlicher Sicht verständlich, aus Sicht des Hundes nicht. Die Hündin meint wahrscheinlich, Sie sind sauer wegen den Menschen und bellt umso mehr.
    Ein Hund macht nie etwas bösartigerweise. Deshalb sollte man ihm alles ruhig und souverän beibringen, nie mit Ungeduld und schreien. Manche Hunde haben ein dickes Fell, denen macht das wenig aus. Ihre Hündin ist da sensibler und dann auch wieder unsicherer.
    Dass Sie die Kleine an ihren Platz schicken, ist schonmal ein guter Ansatz. Allerdings machen Sie das nur, wenn die Hündin bellt und Sie sauer sind. Dadurch ist es eine Bestrafung und deswegen falsch. Besser wäre es, mit der Hündin zu üben, auf Kommando an ihren Platz zu gehen, ohne Besucher. Üben Sie das solange, bis es "sitzt" und die Kleine in jeder Situation dort bleibt. Belohnen Sie sie, wenn sie dort bleibt. Dann üben Sie das Gleiche mit Besuchern. Wenn sie bellt, machen Sie nichts, ignorieren es. Aber sie wird belohnt, sobald sie ruhig ist, auch wenn es nur kurz ist. Versuchen Sie vor allem, nicht gereizt zu sein in diesen Situationen. Wenn Sie Ruhe und Sicherheit ausstrahlen, wird auch die Hündin ruhiger und sicherer.

    Viel Erfolg..
    Ellen Mayer
    www.lesloups.de

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