Hund bellt andere Hunde an.

  
Patty79 schrieb am 05.02.2017   
Angaben zum Hund: Es gibt keine weitere Details zu dieser Frage

Das Problem ist das er (1 Jahr Kastrat) wie wild hin stürmt und maßiv bellt dann kurz schnuppert und dann ist alles in Ordnung soweit. Meine sorge ist das er irgw mal den falschen Hund so ankläfft der sich das nicht gefallen lässt. Ich belohne zur Zeit wenn er aufhört mit Bellen. Oder werde für ihn ungemüdlich geh auf ihn zu so das er aufhört. Aber eine Besserung seh ich persönlich nicht wirklich.

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Antworten(1)

  • Marina Krieg
    Marina Krieg (Hundetrainer)
    schrieb am 07.02.2017
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (0)

    Hallo,

    dass Sie den Hund belohnen, wenn er aufhört zu bellen, ist grundsätzlich schonmal gar nicht verkehrt. Jedoch lernt der Hund dabei, dass er erst mit dem Bellen anfangen muss, um dann aufzuhören und ein Leckerchen abzustauben. Das ist auch nicht weiter schlimm.
    Setzen Sie jedoch schon früher an, nämlich dann, wenn Ihr Hund den anderen Hund ansieht, aber noch nicht bellt.

    Dazu stellen Sie sich eine Trainingssituation (befreundete Hundebesitzer).
    Sie beginnen dann das Training in einer sehr großen Distanz zum anderen Hund, indem er noch ansprechbar ist.
    Nimmt er den Auslöser wahr, aber zeigt noch kein schlechtes Verhalten, markern Sie das Verhalten (Clicker, Lobwort) und belohnen Ihren Hund (Futter, falls er es gern nimmt, auch gern hochwertig oder Spielzeug etc.). GLEICHZEITIG bauen Sie NOCH MEHR Distanz zum Auslöser auf, falls Ihr Hund das Verhalten aus Unsicherheit zeigen sollte. Ist es Frust, da er zum Hund hin möchte, um bspw. Kontakt aufzunehmen, dann ist die gleichzeitige Belohnung die Annäherung zum Auslöser.
    Wenn Ihr Hund verstanden hat, dass es eine Belohnung gibt, wenn er den Auslöser anguckt, können Sie kleinschrittig die Distanz zum Auslöser verkleinern.
    Achten Sie dabei auf die Körpersprache Ihres Hundes. Zeigt er doch wieder unerwünschtes Verhalten oder ist nicht ansprechbar etc., war der Schritt zu groß und Sie müssen wieder auf größeren Abstand gehen.

    Zusätzlich hilft ein Entspannungssignal (hier nachzulesen: http://www.easy-dogs.net/home/blog/training/gastautor/dr_ute_blaschke_berthold/konditionierte_entspannung/konditionierung_der_entspannung.html).

    Ich empfehle Ihnen, das Training von einem Experten vor Ort begleiten zu lassen. Unter http://www.hundeschulen.de/menschen-mit-hund/hundeschule-finden/hundeschulen-verzeichnis.html oder https://trainieren-statt-dominieren.de/trainer-umkreissuche finden Sie qualifizierte Hundetrainer und/oder Verhaltensberater in Ihrer Nähe, die mit Ihnen ein gezieltes Training durchführen können.

    Ich hoffe, ich konnte Ihnen weiterhelfen.

    Viele Grüße
    Marina von den Ostseepfoten

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