Ihre Hundetrainer-Sprechstunde

Erziehung

  Berlin
Phurdy schrieb am 09.02.2017   Berlin
Angaben zum Hund: American bully , weiblich, nicht kastriert, Alter 1-3 Jahre

Ich habe dad problem mit meiner hündin das sie ihren dick kopf durch setzt und ich sie jedesmal anschreien muss damit sie hört oder Spielsachen von meinem sohn kaputt macht oder wenn wir in gruppe gehen übelst zieht und ich dad bei ihr nicht raus bekomme was kann ich machen

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Antworten(3)

  • Amandaaaaaaa
    Amandaaaaaaa
    schrieb am 09.02.2017

    Hey ich hatte bei meiner kleinen auch am Anfang so ein ähnliches Problem sie hat mich gebissen angeknorrt und nicht gehört außer ich habe geschrien.
    Dann habe ich sie einfach genommen und auf den Boden gelegt und den Kopf auf den Boden gehalten und sie erst los gelassen bis sie komplett richtig und entspannt war, das ist sehr gut damit der Hund weiß das DU der Chef bist und zu bestimmen hat was sie darf oder nicht

  • Ellen Mayer
    Ellen Mayer (Hundetrainer)
    schrieb am 10.02.2017
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (0)

    Hallo,
    mit schreien oder auch, wie von Amanda vorgeschlagen, dem Hund den Kopf auf den Boden drücken, bekommt der Hund Angst aber ganz sicher keinen Respekt vor Ihnen.
    Man sollte Hunde immer freundlich, souverän und konsequent behandeln. Wenn Sie von Ihrem Hund was wollen, setzen Sie es mit Ruhe und Geduld durch. Kein Hund tut etwas bösartigerweise sondern er tut es, oder auch nicht, weil er es nicht anders gelernt hat.
    Genauso ziehen Hunde an der Leine, weil sie es so gelernt haben. Oder, besser gesagt, nicht anders gelernt haben. Wenn Herrchen/Frauchen dem Hund mit ausgestrecktem Arm überallhin folgt, wird der Hund natürlich auch weiter immer dahin gehen, wo er hin will. Er kann es ja, manchmal mit einem Gewicht am anderen Ende der Leine, aber es geht. Hunde lernen durch Erfolg oder auch Misserfolg.
    Deswegen hier mein Tipp: NIE dem Hund folgen, wenn er zieht, auch nicht, wenn er wo schnuppern, sich lösen oder zu Bekannten will. Wenn er einmal Erfolg hatte, müssen Sie wieder von vorne mit dem Training anfangen. Bleiben Sie stehen, bis die Leine wieder locker ist (das braucht etwas Geduld) oder, wenn Ihr Hund richtig feste zieht, drehen Sie um und gehen zurück.
    Am besten reagieren Sie schon, wenn er versucht, Sie zu überholen. SOFORT umdrehen und zurückgehen und zwar jedesmal.
    Oft liegt das Ziehen auch an der Art, wie die Leine gehalten wird. Meistens wird die Leine zu kurz gehalten, mit Zug. Zug erzeugt Gegenzug, der Mensch zieht weil der Hund zieht und der Hund zieht immer mehr dagegen. Der Hund kann diesen Kreislauf nicht lösen, das kann nur der Mensch.
    Meistens kann ein Hund sich auch nicht konzentrieren. Man kommt aus der Haustür und schon soll der Hund, ohne sich ausgepowert oder gelöst zu haben, locker an der Leine gehen. Die Leinenführigkeit sollte immer nur zwischendurch geübt werden, zuerst darf der Hund laufen und schnuppern, dann wieder 10 Minuten üben u.s.w.. Erst, wenn das immer besser funktioniert, wird es irgendwann gefestigt sein und der Hund läuft immer und überall an lockerer Leine. Üben, egal was, sollte man nie im Ernstfall sondern immer entspannt und gezielt.

    Viel Erfolg..
    Ellen Mayer
    www.lesloups.de

  • Claudia Langsdorf
    Claudia Langsdorf (Hundetrainer)
    schrieb am 10.02.2017
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (0)

    Hallo,
    das sind Dinge, die man nur über eine Grundsätzliche Erziehung hinbekommt, Schreien und Gewalt ist keine Lösung, da ich davon ausgehe, das der Hund nicht wirklich gelernt hat welches Verhalten erwünscht oder unerwünscht ist.
    Dieses Problem ist zu komplex um es hier in ein paar Sätzen zu lösen, bitte suchen Sie sich eine gute Hundeschule oder kaufen sich ein gutes Grunderziehungsbuch und beherzigen Sie bitte auf keinen Fall den zuerst gegebenen Tipp von Amandaaaa, dies ist keine geeignete Erziehungsmethode.

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