Ihre Hundetrainer-Sprechstunde

Draußen geht garnix ?

  Baden-Württemberg
Yolanda schrieb am 16.05.2016   Baden-Württemberg
Angaben zum Hund: Mischlinge bis 44 cm, weiblich, nicht kastriert, Alter über 5 Jahre

Zuhause ist mein Hund der liebste Hund aber wehe ich gehe raus ?Sie jagt Autos Fahrradfahrer Wehe es läuft jemand zu na an uns rann dann teilt sie und Hunde ? Sie bellt und hört garnicht auf und zieht wie ein oxe wenn sie groß wehre wehre sie echt gefärlich
Zuhause ist sie mein Schatten und hört auf Sitz Platz und komm
Draußen ist sie aggressiv Ungehorsam und zert nur an der Leine

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Antworten(1)

  • Ellen Mayer
    Ellen Mayer (Hundetrainer)
    schrieb am 17.05.2016
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (1)

    Hallo,
    Sie schreiben, zuhause sei die Kleine Ihr Schatten. Das bedeutet aber nur, dass sie Sie kontrolliert weil Sie Ihnen nicht zutraut, irgendetwas zu regeln. Lassen Sie das nicht zu, schließen Sie Türen, wenn Sie einen Raum verlassen.
    Genauso ist es draußen: Die Kleine muss regeln weil Sie Ihnen das nicht zutraut. Dieses Verhalten haben oft kleine, niedliche Hunde, die nie Grenzen kennengelernt haben und die nicht geführt werden. Sie werden dadurch in die Rolle des "Rudelführers " gedrängt und sind damit vollkommen überfordert. Aus Unsicherheit bellen sie dann eben alles und jeden an, manchmal auch einfach nur, weil sie mit dem Stress nicht klar kommen.
    Fangen Sie deshalb an, Ihren Hund zu führen. Achten Sie darauf, dass Sie vorgehen und der Hund Ihnen an lockerer Leine folgt. NIE der Kleinen folgen, wenn sie zieht, auch nicht, wenn sie wo schnuppern, sich lösen oder zu Bekannten will. Wenn sie einmal Erfolg hatte, müssen Sie wieder von vorne mit dem Training anfangen. Bleiben Sie stehen, bis die Leine wieder locker ist (das braucht etwas Geduld) oder, wenn Ihre Hündin richtig feste zieht, drehen Sie um und gehen zurück.
    Am besten reagieren Sie schon, wenn er versucht, Sie zu überholen. SOFORT umdrehen und zurückgehen und zwar jedesmal.
    Dann führen Sie, der Kleine kann sich auf Sie verlassen und muss nicht mehr selbst regeln.
    Hunde ziehen an der Leine, weil sie es so gelernt haben. Oder, besser gesagt, nicht anders gelernt haben. Wenn Herrchen/Frauchen dem Hund mit ausgestrecktem Arm überallhin folgt, wird der Hund natürlich auch weiter immer dahin gehen, wo er hin will. Er kann es ja, manchmal mit einem Gewicht am anderen Ende der Leine, aber es geht. Hunde lernen durch Erfolg oder auch Misserfolg.
    Im Haus brauch jeder Hund Regeln und Grenzen. Das wäre z. B. wenn der Hund etwas von Ihnen fordert, wie Streicheleinheiten, spielen oder Futter, ignorieren Sie es.
    Springt der Hund von sich aus auf Bett oder Sofa, wird er sanft weggedrückt. Er darf dort nur hin, wenn Sie es erlauben.
    SIE agieren, der Hund reagiert, NIE umgekehrt. Dann sind Sie der "Boss". Wenn es umgekehrt ist, wie jetzt, ist es der Hund.

    Viel Erfolg..
    Ellen Mayer
    www.lesloups.de

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