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Andere hunde

  Sachsen-Anhalt
Stefficarlo schrieb am 12.06.2017   Sachsen-Anhalt
Angaben zum Hund: Französische bulldogge, männlich, nicht kastriert, Alter 1-3 Jahre

Hallo ich habe eine französische Bulldogge. Er heißt Carlo und ist 15monate. Er ist ja ganz lieb außer wen er allein sein muss. Aber das ist das kleinste Problem. Gehen wir gassi und Carlo sieht ein anderen Hund oder Katze tickt er so richtig aus. Man kann machen was man will er reagiert nicht und ist voll auf das Tier fixiert. Er beißt keine anderen Hund er will nur hin zum spielen. Bei Katzen haben wir es noch nicht ausprobiert. Er ist nicht mehr zu bändigen und kann sich nur schwer beruhigen. Auf leckerlies oder sein Spielzeug intersiert sich Carlo nicht mehr.
Wir waren schon in der hundeschule nur konnten sie mir wenig helfen. Was kann ich machen das das gassi gehen entspannter is

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Antworten(1)

  • Ellen Mayer
    Ellen Mayer (Hundetrainer)
    schrieb am 22.06.2017
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (2)

    Guten Tag Steffi,
    das Problem liegt wahrscheinlich, wie in den meisten Fällen, an der fehlenden Leinenführigkeit. Achten Sie darauf, dass Ihr Hund immer hinter oder neben Ihnen an lockerer Leine geht. Dann führen nämlich Sie und der Hund muss nicht regeln wenn z. B. ein anderer Hund kommt.
    Wenn Sie an anderen Hunden vorbeigehen, versuchen Sie Ruhe auszustrahlen d. h. nicht reden, nicht schimpfen und nicht die Leine krampfhaft kürzer halten. Das alles veranlasst Ihren Hund nämlich, sich noch mehr aufzuregen.
    Üben Sie aber vor allem die Leinenführigkeit. Lassen Sie sich NIE von Ihrem Hund wohin ziehen, auch nicht, wenn er wo schnuppern, sich lösen oder Bekannte begrüßen will. Wenn er zieht, bleiben Sie stehen, bis die Leine wieder locker ist, oder Sie drehen um und gehen in eine andere Richtung.

    Hunde als Rudeltiere haben sehr viel Stress, wenn sie nie gelernt haben, alleine zu bleiben. Man sollte ihnen das, möglichst im Welpenalter in ganz kleinen Schritten mit viel Geduld und Zeit beibringen.
    Üben Sie mit ihm das alleine bleiben, indem Sie immer mal wieder tagsüber rausgehen, Türe schließen, sofort wieder reinkommen, den Raum durchqueren, wieder raus, Türe zu, wieder rein u.s.w., ca. 10 Minuten lang mehrmals am Tag. Bitte den Hund dabei nicht beachten, einfach rausgehen und rein kommen. Der Hund soll dieses "Spiel" mit der Zeit zum Gähnen langweilig finden, erst dann kann er entspannen. Wenn Sie merken, dass er entspannter ist, steigern Sie die Zeit draußen in ganz kleinen Schritten. Wenn er sich aufregt, wieder kürzer draußen bleiben.
    Wenn das funktioniert, ziehen Sie sich an, gehen raus und kommen sofort wieder rein. Auch hier steigern Sie dann die Zeit draußen.
    Sehr wichtig: Keine Verabschiedung und keine Begrüßung. So lernt der Hund, dass es vollkommen normal ist, wenn Sie gehen.

    Viel Erfolg..
    Ellen Mayer
    www.lesloups.de

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