Ihre Hundetrainer-Sprechstunde

Andere Hunde

  Hamburg
Per schrieb am 02.09.2016   Hamburg
Angaben zum Hund: Australien Shepherd, männlich, nicht kastriert, Alter 3-12 Monate

Hallo,
Unser mailo ist als Aussie ein echtes Energiebündel. Zudem ist er gerade in der Pubertät (7 Monate alt). Er flipt bei Hundebegegnungen komplett aus. Zieht an der Leine, bellt - mittlerweile klingt es fast nach schreien. Kontakt lassen wir an der Leine nicht zu. Vor allem da er jetzt krank war. Das frustriert ihn tierisch. Er ist nicht zu bändigen und reagiert weder auf uns noch auf Futter. Meistens versuchen wir, ihn ignorierend, einfach weiterzugehen. Das ist aber nicht immer möglich (z.b. Bei ner Ampel)
Dieses Energiepotenzial äußert sich auch beim Freilauf. Da rennt er in einem affenzahn auf andere Hunde zu. Mittlerweile haben viele schon angst vor ihm (weil er so ungestüm rennt) unnötig zu erwähnen, dass er dann auch uns und sich vergisst.
Brauchen Hilfe. Wir wollen nicht dass er sich dieses Verhalten für nach der Pubertät angewöhnt

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Antworten(1)

  • Ellen Mayer
    Ellen Mayer (Hundetrainer)
    schrieb am 20.09.2016
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (1)

    Guten Tag,
    das Problem liegt wahrscheinlich, wie in den meisten Fällen, an der Leinenführigkeit. Achten Sie darauf, dass Ihr Hund immer hinter oder neben Ihnen an lockerer Leine geht. Dann führen nämlich Sie und der Hund muss nicht regeln wenn z. B. ein anderer Hund kommt. Mit Futter übenehmen Sie keine Führung, das zeigt dem Hund nur Ihre Hilflosigkeit und verschlimmert das Problem.
    Wenn Sie an anderen Hunden vorbeigehen, versuchen Sie Ruhe auszustrahlen d. h. nicht reden, nicht schimpfen und nicht die Leine krampfhaft kürzer halten. Das alles veranlasst Ihren Hund nämlich, sich noch mehr aufzuregen.
    Üben Sie aber vor allem die Leinenführigkeit. Lassen Sie sich NIE von Ihrem Hund wohin ziehen, auch nicht, wenn er wo schnuppern, sich lösen oder Bekannte begrüßen will. Wenn er zieht, bleiben Sie stehen, bis die Leine wieder locker ist, oder Sie drehen um und gehen in eine andere Richtung.
    Geben Sie ihm keine Chance mehr, auf andere Hunde zuzurennen und nicht mehr zu hören. Lassen Sie ihn nur noch an der Schleppleine und üben Sie gezielt das Heranrufen.

    Viel Erfolg.
    Ellen Mayer
    www.lesloups.de

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